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Etablierung der Fedora-Stiftung macht gute Fortschritte

11.08.200517:51 UhrIT, New Media & Software

(openPR) AxiCom-PR, Red Hat Nr. 30/05, August 2005

Red Hat hat erste Meilensteine auf dem Weg erreicht, die Kontrolle des Fedora-Projekts an die Community zu übertragen

San Francisco/München, 10. August 2005 – Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open Source-Lösungen für Unternehmen, hat auf der Linuxworld in San Francisco über Fortschritte bei der Etablierung der Fedora-Stiftung berichtet. Mark Webbink, Deputy General Counsel von Red Hat, hat auf einer Pressekonferenz die aktuellen Schritte präsentiert, die Red Hat unternimmt, um der Community größeren Einfluss auf die Weiterentwicklung von Fedora zu geben. Red Hat baut die Fedora-Stiftung auf, um die Entwicklungsarbeit am Fedora-Projekt sowie die Urheberrechte an beigesteuertem Code an die Stiftung zu übergeben.



Red Hat hat Pläne zur Etablierung der Fedora-Stiftung erstmals auf dem Red Hat Summit im Juni dieses Jahres vorgestellt. Seitdem hat Red Hat, unterstützt von Community-Mitgliedern und Beratern, große Fortschritte erzielt. Webbink fasst die Ziele der Stiftung so zusammen: „Wie die Entwicklung von Open Source Software ist die Etablierung der Fedora-Stiftung ein Prozess, der von denen vorangetrieben wird, die Code beisteuern und entsprechende Dokumentationen erstellen. Unser Ziel ist es, ein juristische Gebilde zu schaffen, das den Bedürfnissen der Fedora-Community entspricht. Wir wollen nicht die Fedora-Community nötigen ihre Entwicklungsmethoden einem juristischen Gebilde anzupassen.“

In seiner Präsentation konzentrierte sich Webbink auf zwei Bereiche der Etablierung der Fedora-Stiftung: Die Definition der Aufgabe und den Status der Organisation. Der Zweck der Fedora-Stiftung ist es, die Entwicklung und Verbreitung freier und Open Source Software voran zu bringen, zu verteidigen und zu fördern, indem sie einzelne Entwickler und Unternehmen mit einem breiten Angebot von Dienstleistungen unterstützt. Durch die Bereitstellung organisatorischer und juristischer Unterstützung wird die Fedora-Stiftung Programmierern helfen, das zu tun, was sie am besten können: Technologien voran treiben.

Die Stiftung wird u.a. die folgenden Aktivitäten und Dienste bereit stellen:
· Etablierung und Ausbau eines Open Source „Patent Commons“. Die Stiftung wird Anträge auf Patente für Innovationen von Open Source-Entwicklern finanziell unterstützen, um einen „Schutzschild“ rund um Open Source Code aufzubauen.
· Eine Instanz, an die Urheberrechte abgetreten werden können und die es der Stiftung erlaubt, die Einhaltung von Open Source-Lizenzen sicher zu stellen.
· Ein Weg für Einzelpersonen oder Unternehmen finanziell direkt zur Entwicklung und zum Schutz von Open Source Code, einschließlich Fedora, beizutragen.
· Eine gemeinnützige Institution zur Organisation Freiwilliger. Diese Freiwilligen, Programmierer u.a., erhalten die Versicherung, dass sie mit frei verfügbarem Code und Dokumentationen arbeiten, die der Community immer zur Verfügung stehen werden.

Die organisatorischen Aspekte der Etablierung der Fedora-Stiftung schreiten schnell voran. Eine Satzung für die Etablierung der Stiftung wurde entworfen und die ersten Mitglieder des Stiftungsvorstands werden zur Zeit ausgewählt. Die einzelnen Fedora-Projekte machen unter großer Beteiligung der Community ebenfalls gute Fortschritte. Es ist zu erwarten, dass diese Projekte weiter beschleunigt werden, sobald die Stiftung ihre Tätigkeit aufnimmt. Zur Zeit existieren über 200 Fedora Mirrors und die Software wird millionenfach heruntergeladen.

Mehr Informationen zu Fedora und für alle, die sich an der weiteren Entwicklung des Fedora-Projekts beteiligen wollen, stehen unter www.fedora.redhat.com zur Verfügung. Weitere Informationen zu Red Hat Patentpolitik finden sich unter www.redhat.com/legal/patent_policy.html.

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