(openPR) Berlin, 1. September 2011: Etwa 40 Prozent der Deutschen leiden regelmäßig unter Spannungskopfschmerzen, 10 Prozent haben mit Migräne zu kämpfen. Laut der deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft gibt es über 250 voneinander abgrenzbare Kopfschmerzarten. "Die Ursachen für das Volksleiden sind vielfältig und unterscheiden sich von Mensch zu Mensch", betont Isabell Goyn, Portalmanagerin der Gesundheitsplattform DocJones.de (www.docjones.de). "Grundsätzlich ist davon abzuraten, die Symptome über einen langen Zeitraum mit Tabletten zu behandeln. Das schadet nicht nur der Leber, sondern ist in manchen Fällen paradoxerweise der Grund für die Schmerzen. Der Serotoninspiegel im Gehirn, der wie ein körpereigenes Schmerzmittel funktioniert, sinkt und verliert seine Wirkung", führt die Gesundheitswissenschaftlerin aus. Anlässlich des deutschen Kopfschmerztages am 5. September verraten die Experten für natürliche Gesundheit von DocJones, mit welchen natürlichen Mitteln man Beschwerden lindert und welche vorbeugenden Maßnahmen Sinn machen.
Augen zu und durch! ...ist im Falle von Kopfschmerz nicht die richtige Lösung. Unnötig Schmerzen auszuhalten, stresst den Organismus, mindert die Leistungsfähigkeit und verdirbt den Betroffenen maßgeblich den Alltag. Aber Achtung: Schmerzen an sich sind keine Krankheit, sondern ein Symptom, dass im Körper etwas nicht in Ordnung ist. Tabletten sollten deshalb maximal drei Tage in Folge und höchstens an zehn Tagen im Monat eingenommen werden.
Pflanzliches Aspirin: Natürliche Hilfe bei Kopfschmerzen verspricht die Weidenrinde. Ihren Hauptwirkstoff Salicin findet man unter anderem in synthetischer Form in Aspirin. Als Tee getrunken kann getrocknete Weidenrinde ein verträglicher und vor allem natürlicher Ersatz für die Tablette sein. Langfristig angewandt kann auch Pestwurz wegen seiner krampflösenden und schmerzstillenden Wirkung zur Migräneprophylaxe eingesetzt werden. Doch Achtung: In unverarbeitetem Rohzustand kann Pestwurz leberschädigend wirken.
Trinken, trinken, trinken: Oftmals entstehen Kopfschmerzen durch Flüssigkeitsmangel. Wer zu Kopfschmerzen neigt, sollte darauf achten, etwa zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorle zu trinken. Übrigens: Manchmal wirkt auch ein Espresso Wunder. Koffeinentzug kann ebenso der Grund für einen brummenden Kopf sein.
Heißkalte Schmerztherapie: Kühlpads auf den Augen, der Stirn oder im Nacken lindern in einigen Fällen den Schmerz. Sind die Kopfschmerzen jedoch durch Verspannungen bedingt - was in etwa bei 50 Prozent der Fälle zutrifft - ist das Gegenteil zu empfehlen: Einfach eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen in den Nacken legen und warten, bis sich nach und nach die Verspannungen durch die Wärmezufuhr lösen.
Verspannungen vorbeugen: Menschen, die viel am Computerarbeiten, leiden häufiger unter Spannungskopfschmerzen als andere. Deshalb ist es wichtig, seinen Arbeitsplatz richtig einzustellen und zwischendurch den Blick vom Bildschirm abzuwenden, um die Augen zu entlasten. Einige Tipps für gesundes Arbeiten finden sich auf DocJones.de im Ratgeber.
Ohne Risiken und Nebenwirkungen mit Pfefferminze: Das ätherische Öl der Pfefferminze ist für seine schmerzlindernde und kühlende Wirkung bekannt. Vor allem bei Spannungskopfschmerz, aber auch bei einer Migräneattacke, wird Pfefferminzöl äußerlich auf Stirn und Schläfen aufgetragen und in kreisenden Bewegungen einmassiert.
Stress vermeiden und relaxen: Neben den eigentlichen Ursachen für Kopfschmerzen, muss man auch die Auslöser dafür, die so genannten Triggerfaktoren, vermeiden. Stress ist dabei der am häufigsten auftretende Auslöser. Damit das Leiden nicht chronisch wird, sollte man auf genügend Entspannungsphasen im Alltag achten und die Symptome ernst nehmen. Also: Wenn der Kopf brummt, am besten hinlegen und die Augen schließen. Wer zusätzlich etwas an einem Lavendelkissen schnuppert, dem ist die Tiefenentspannung fast schon garantiert.
Auf DocJones.de mehr erfahren: Wer mehr über die Volkskrankheit Kopfschmerz und seine Ursachen wissen möchte, kann sich umfassend auf dem Gesundheitsportal DocJones informieren (www.docjones.de/krankheiten/kopfschmerzen). Im Communitybereich von DocJones haben die Nutzer die Möglichkeit, sich mit Leidensgenossen auszutauschen und zu erfahren, welche Therapien anderen geholfen haben. Dabei nicht vergessen: Die individuelle Ursache für den Schmerz kann nur ein Facharzt herausfinden.








