(openPR) Anita Klahn fordert, dass auch Pflegende die Möglichkeit haben, einen Beruf auszuüben.
Kiel. Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn, fordert mehr Unterstützung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für pflegende Angehörige in Schleswig Holstein.
„Viele Pflegebedürftige, insbesondere Demenzerkrankte, benötigen wie kleine Kinder eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Doch bezahlbare und ortsnahe Altentageseinrichtungen sind häufig Mangelware“, erklärt die FDP-Sozialexpertin.
Es ist vor dem Hintergrund der Überalterung der Gesellschaft dringend notwendig, flexible Betreuungsstrukturen für pflegebedürftige Menschen aufzubauen und weiterzuentwickeln. „Pflegende werden zu häufig vor die Entscheidung gestellt, ihre Berufstätigkeit ganz aufzugeben, oder den Angehörigen in einem Pflegeheim unterzubringen“, so Klahn.
Auch individuelle Betreuung sei extrem schwierig zu organisieren. Wie für junge Eltern, die häufig auf Tagesmütter zurückgreifen könnten, müsste auch für Pflegende eine solche Alternative geschaffen werden. „Wir benötigen dringend Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige. Ansonsten kollabiert mittelfristig das ganze Pflegesystem“, warnt Anita Klahn, sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Schleswig Holstein.







