(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nachdem die Rohölpreise bis zum Mittag kaum Bewegung erkennen ließen, schossen die Notierungen zu Beginn der zweiten Tageshälfte spürbar nach oben. Die Sorten Brent und WTI verteuerten sich jeweils um mehr als einen Dollar auf 112 bzw. 87 Dollar. Als Impulsgeber benennen Analysten den im Vergleich zum Euro gestiegenen Dollar sowie zarte Hoffnungen der Anleger in Sachen Konjunkturerholung, nachdem einige US-Wirtschaftdaten besser ausgefallen waren als gedacht. Einige Experten gehen dennoch davon aus, dass aus charttechnischer Sicht zunächst der Höhepunkt der Ölpreiskurve in Reichweite ist und die Kurse in Kürze an Boden verlieren.
Das deckt sich tendenziell mit der neuesten Prognose der Ölpreise der russischen Regierung. Demnach hat das Land zwar seine Vorhersage leicht nach oben korrigiert, für das zweite Halbjahr stehe aber eine Entlastung an: „Der jahresdurchschnittliche Barrelpreis für Erdöl beträgt in diesem Jahr 108 US-Dollar, in der zweiten Jahreshälfte wird eine Preissenkung erwartet und 2012 wird sich die Tendenz nach einer Senkung der Erdölpreise weiter entwickeln“, heißt es seitens eines Ministers.
Apropos Prognosen: Wie am Morgen vermutet, rührten sich die hiesigen Heizölpreise kaum. Der Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau zufolge kostete die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL im Bundesdurchschnitt 82,52 Euro – das sind vier Cent mehr als am Freitag.
Zum Vergleich die Werte der Vorjahre:
Preis HEL 3.000 Liter am 29.08.2010 66,44 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 29.08.2009 57,63 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 29.08.2008 87,50 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 29.08.2007 60,11 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 29.08.2006 63,71 €.
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Frank Urbansky
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