(openPR) Der Preis für Rohöl ist am Dienstag weiter gefallen und notiert mittlerweile unter der wichtige Marke von 80 US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der führenden US-Sorte WTI kostete am Vormittag 79,56 US-Dollar. Das waren 0,68 US-Dollar weniger als am Montagabend zu Handelsende (Schlusskurs: 80,00 US-Dollar) in New York. Damit lag der Kurs für Rohöl 4,34 US-Dollar bzw. 5,17 Prozent unter der neuen Rekordmarke vom 20. September 2007.
Als einen möglichen Grund für den starken Preisverfall nannten Händler das Ende der Hurrikansaison im Golf von Mexiko. Nach Angaben von Wetterexperten ist der Höhepunkt der Hurrikansaison mit Ende des Monats September überschritten und Marktteilnehmer müssen daher mit weniger Produktionsausfällen aufgrund von möglichen Sturmschäden an unzähligen Ölanlagen im Süden der USA sowie an Ölförderplattformen im Golf von Mexiko rechnen. In 2005 hatten die Wirbelstürme "Rita" und "Kathrina" verheerende Schäden an der mexikanischen und US-amerikanischen Ölinfrastruktur verursacht und dadurch die Ölpreise auf damalige Allzeithochs getrieben.
Neue Impulse für die Entwicklung der Heizölpreise verspricht man sich von den neuesten US-Lagerbestandsdaten, die morgen Nachmittag gegen 16:30 Uhr MEZ bekannt gegeben werden. Analysten rechnen mit einem leichten Abbau (-0,4 Mio. Barrel) der Bestände an Rohöl, während die Lagerbestände an Heizöl und Diesel (Destillate) leicht zugenommen haben sollen (+0,7 Mio.). Auch die Fertigbestände an Benzin sollen sich Analysten leicht aufgebaut haben (+0,4 Mio.).
Sollten die Lagerbestände besser als erwartet ausfallen, könnten die hiesigen Heizölpreise wieder fallen. Aktuell liegen die Heizölpreise für den Raum Hamburg ca. 7 Prozent über Vorjahresniveau. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl kostet heute im Großraum Hamburg durchschnittlich EUR 62,70 pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. frei Haus. Für einen aktuellen Preis benutzen Sie bitte unsere bequeme Preisanfrage.
Aktuelle Empfehlung für Heizölverbraucher:
Als Endverbraucher steht man vor einer schwierigen Entscheidung: Soll man nun zu aktuellen Höchstkursen in 2007 seine Heizölreserven wieder auffüllen oder weiter auf niedrigere Preise hoffen? Prognosen von renommierten Investmenthäusern sagen eindeutig stabile Rohöl- und somit auch stabile Heizölpreise voraus, so dass man ohne allzu schlechtes Gewissen auch in einer derartigen Situation Heizöl beziehen darf. Behalten Sie die Preislage allerdings stets im Blick und nutzen Sie kleine Zwischentiefs für die Bevorratung Ihres Winterbedarfs an Heizöl aus. In der Regel folgt nach einem stetigen Anstieg der Ölpreise auch eine kleine Atempause an den Börsen, die auch ausgenutzt werden sollte. Endverbraucher mit größeren Lagermöglichkeiten sollten sich überlegen, ob Sie Ihren Jahresvorrat nicht vielleicht auf zwei Bestellungen aufteilen und zu einem späteren Zeitpunkt günstiger nachordern.
Wer mehr über die Entwicklungen am Heizölmarkt erfahren möchte, der kann sich im Internet, -täglich aktualisiert unter www.getoil.de informieren. Tägliche Informationen stellen wir Ihnen auch direkt unter www.getoil.de/index.php/article_html/detail/2 bereit.
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