(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Aktien stark, fundamentale Lage schwach, Ölpreis sinkt nicht. Im Gegenteil. Die gestrigen, wenn auch kleinen Gewinne von rund 1 US-Dollar je Barrel konnten sowohl Nordseeöl Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) im Morgenhandel verteidigen. Könnte man bei der europäischen Referenzsorte noch davon ausgehen, dass eine kontinuierliche Lieferung aus Libyen noch fern ist – und deren Ausfall sowie der damit höhere Bedarf an Brent musste meist als Ausrede für den hohen Preis herhalten, so macht das bei WTI überhaupt keinen Sinn. Nach Schätzungen des Branchenverbandes American Petroleum Institute gingen in der Vorwoche zwar die Rohölreserven um immerhin 3,3 Millionen Barrel zurück. Hingegen stiegen die Vorräte bei den Produkten Heizöl und Diesel um 2,2 Millionen Barrel und Benzin sogar um 6,4 Millionen Barrel an. Ein deutliches Zeichen, dass von einer Konjunktur beim größten Ölverbraucher der Welt keine Rede sein kann.
Da sich mit steigenden Preisen leichter Geld verdienen lässt, folgen die Anleger lieber den Börsenwerten. In diesem Zusammenhang sollte nochmals darauf hingewiesen werden, dass internationale Rohstoffgroßhändler wie das Schweizer Unternehmen Glencore zusammen mit Subunternehmen riesige Tankläger, etwa im Hafen von Rotterdam, unterhalten, dort Öl bei einem günstigen Preisniveau einlagern, umgehend ihre Marktmacht nutzen , um den Preis wieder in die Höhe zu treiben und so das Öl mit Gewinn zu veräußern. Diese komplette Abkopplung des Rohstoffs vom tatsächlichen Bedarf ist eines der vielen Puzzlesteine, die Rohöl, trotz sehr guter Versorgungslage im Markt, derzeit teuer sein lassen. Ein Zustand, der sich tendenziell verfestigen könnte.
Wie schon gestern müssen Heizölverbraucher mit leichten Aufschlägen rechnen, die zudem ein schwächerer Euro verstärkt.
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Frank Urbansky
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