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Irrsinn: Weniger Geld trotz steigender Schülerzahlen

12.08.201112:46 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Irrsinn: Weniger Geld trotz steigender Schülerzahlen
Geschäftsführer Dennis Rabensdorf und Schulleiter Tim Balzer kritisieren die sinkenden Zuwendungen an Privatschulen
Geschäftsführer Dennis Rabensdorf und Schulleiter Tim Balzer kritisieren die sinkenden Zuwendungen an Privatschulen

(openPR) Trotz steigender Schülerzahlen sinken Zuwendungen an Privatschulen. Dies geschieht über einen komplizierten und unvorhersehbaren Personalkostenschlüsselsatz der öffentlichen Schulen, der als Maßstab dient. Wer als berufsbildende Privatschule sparsam haushaltet, wird zudem mit finanziellen Kürzungen belohnt.



„Wenn wir als berufsbildende Privatschule sparsam sind, bekommen wir auch noch weniger Zu-weisungen“, kritisiert Schulleiter Tim Balzer die aktuelle Situation in Berlin. Dies liegt an einer Son-dersituation, die den berufsbildenden Bereich an einer Privatschule anders behandelt als den allge-mein bildenden Bereich. Kurzum: Für jeden Schulplatz eines Berufsschülers zahlt das Land Berlin maximal 93 % der Personalkosten, die an einer öffentlichen Schule errechnet wurden. Wenn der Schulträger – wie die Rackow-Schule – sparsamer mit den Mitteln umgeht, zahlt das Land Berlin sogar nur die tatsächlich entstandenen Kosten und damit weniger als die maximal möglichen 93 %. „So fehlt doch jeglicher Anreiz, mit den öffentlichen Geldern sparsam umzugehen“, wundert sich der Rackow-Schulleiter Balzer. Es entstehe vielmehr der Anreiz, die Personalzuweisungen maximal „abzuschöpfen“, auch wenn dies gar nicht nötig ist. Zudem zwingt ihn dieses System, höhere Schulgelder zu erheben. „Sonst könnten wir durch geschickte Personalplanung, z.B. durch den Einsatz qualifizierter freier Dozenten, Personalmittel sparen und dafür das Schulgeld senken“. Im Bereich der allgemeinbildenden Schulen ist genau das nämlich der Fall: Dort beträgt die Erstattung immer 93 % der errechneten Personalkosten an den öffentlichen Schulen, was unterm Strich übrig bleibt kann zum Beispiel in Bücher, Klassenräume, Instrumente oder Klassenfahrten investiert werden. „Diese Ungleichbehandlung von schulischen Auszubildenden und allgemeinbildenden Schülern ist unglaublich ungerecht“, stellt Balzer fest, der an seinen Rackow-Schulen in Berlin und Frankfurt/Main allgemein- und berufsbildende Kurse anbietet. Noch dazu seien im Jahr 2011 die Zuweisungen für die Rackow-Schule trotz steigender Schülerzahlen (um bis zu 50 %) sogar noch gesunken.

Zudem kritisieren Tim Balzer und Geschäftsführer Dennis Rabensdorf die langen Wartezeiten, bis sie die aktuellen Zuweisungen erfahren. So werden immer Ende Februar und Ende August die voraussichtlichen Schülerzahlen gemeldet, die zu diesem Zeitpunkt nur eine grobe Schätzung darstellen können, aber erst Ende Juli kamen in diesem Jahr die Zuweisungen aus der Februar-Meldung. „Bis dahin ist die Kalkulation des Schulbetriebs eine Blindfahrt“, sind sich Balzer und Rabensdorf einig. Dass der Unterricht an der Rackow-Schule dennoch mit einem solch hohen Niveau und in kleinen Gruppen, modernen Klassenzimmern und mit weniger als 1% Unterrichtsausfall stattfinden kann, liegt an einer ausgeklügelten Logistik sowie an motivierten, jungen Lehrern und fachlich qualifizierten Dozenten, die oftmals über Berufserfahrung in der freien Wirtschaft verfügen. „Das hervorragende Bildungsangebot der Privatschulen kostet den Staat deutlich weniger als das öffentliche Schulangebot“, vergleicht Balzer die Zahlen. „Demzufolge müsste der Staat uns Privatschulen eigentlich fördern, statt uns arm zu rechnen.“

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