(openPR) 150 neue Arbeitsplätze für Gesundheits- und Krankenpfleger entstehen
Im Zuge der Erweiterung der neurologischen Frührehabilitation/Zentrum für Schwerst-Schädel-Hirnverletzte an der Schön Klinik Hamburg Eilbek entstehen künftig 150 neue Arbeitsplätze vor allem in der Pflege. In den neuen, modernen Räumen mit insgesamt 84 Betten - darunter allein 31 Intensiv-Beatmungsbetten - werden Patienten nach z.B. schweren Verkehrsunfällen mit Schädel-Hirn-Verletzung oder nach schweren Schlaganfällen bereit. Zusätzlich stehen zur Behandlung weitere 15 stationäre Behandlungsplätze in der neurologischen Rehabilitation mit den Phasen C und D, eine Akutstation mit 25 Bettenplätzen sowie einer Akut- Tagesklinik mit 15 Plätzen zur Verfügung.
Mit den zusätzlichen Plätzen der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation, den neuen teilstationären Behandlungsplätzen und dem Ausbau des Versorgungsangebotes für alle Phasen der Rehabilitation können Betroffene in allen Phasen der neurologischen Frührehabilitation und Rehabilitation stationär aufgenommen und versorgt werden. Neben dem räumlichen Ausbau entstehen 150 neue Arbeitsplätze. "Hier erweitern wir gerade unser Team vor allem im Bereich der Gesundheits- und Krankenpfleger für Intensivmedizin und neurologische Frührehabilitation", schildert Pflegedienstleiterin Bärbel Krauthoff den Ausbau. "Die Gesundheits- und Krankenpfleger betreuen unsere Patienten über einen längeren Zeitraum und bauen dadurch ein besonderes Pflegeverhältnis auf. Besonders vielseitig gestaltet sich Ihre Aufgabe durch die Arbeit in unserem engagierten und motivierten interdisziplinären Team," so Krauthoff weiter. Die neuen Mitarbeiter werden von Beginn an mit Einarbeitungskonzepten unterstützt. Ihnen zur Seite stehen ausgebildete Praxisanleiter, die helfen schnell in den Alltag zu finden und sich im Team wohl zu fühlen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung in neurologisch spezifischen Bereichen, z.B. Bobath, Basale Stimulation und Kinästhetik, Fachweiterbildung Intensivmedizin und Weiterbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/in für die neurologische-neurochirurgische Frührehabilitation.
Behandelt werden Patienten aus den Kliniken, die nach schweren Unfällen, Hirninfarkten oder nach EHEC-Komplikationen schnellste intensivmedizinische Reha benötigen. Ziel ist die frühestmögliche rehabilitative Behandlung, da bereits im Frühstadium Weichen für den weiteren Verlauf der Rehabilitation gestellt werden. „Wer einen schweren Schlaganfall oder ein schweres Schädel-Hirn-Trauma überlebt, ist oftmals pflegebedürftig und schwer behindert. Ein frühestmöglicher Rehabilitationsbeginn verbessert die Chancen zur Wiedererlangung der Selbständigkeit erheblich“, so Daniel Wertheimer, Leitender Arzt für den Bereich der neurologischen Intensivmedizin. Behandelt werden Patienten mit:
* Schädel-Hirn-Traumen oder Polytraumen mit cerebraler Beteiligung
* Hirnblutungen
* Hirninfarkten
* Sauerstoffminderversorgungen des Gehirns
* Tumoren
Die Patienten leiden unter einer schweren Funktionsstörung des Gehirns, bei der jedoch erwartet werden kann, dass eine geeignete Behandlung zu einer Besserung führt. Die Ausgangssituation ist in der Regel gekennzeichnet durch ein Fortbestehen oder eine beginnende Rückbildung der anfänglichen Bewusstlosigkeit, verbunden mit vielfältigen neurologischen Störungen der Wahrnehmung, der Bewegung, der Kommunikation, der Verhaltens und Störungen der vegetativen Funktionen (Atmung, Kreislauf, Ernährung und Stoffwechsel, Blasen- und Darmtätigkeit).
Das Zentrum für Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzte/Neurozentrum der Schön Klinik Hamburg Eilbek wird mit der Erweiterung zu einer Spezialeinheit für beatmete und nicht beatmete neurologische Früh-Reha-Patienten. In seiner jetzigen Form ist das Zentrum für Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzte die größte und eine der modernsten ausgestatteten neurologischen Frühreha-Einheiten in Hamburg.
Mehr Informationen unter
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/eil/akt/news/art/04034/













