openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die Kuhmilch-Allergie: Eiweiß als Feind

15.07.201109:08 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Etwa ein Prozent der Erwachsenen leidet unter einer Kuhmilch-Allergie, bei Kleinkindern liegt der Anteil bei knapp drei Prozent. Woher kommt diese Allergie und was müssen Betroffene beachten?

Warum der Körper Kuhmilch nicht verträgt
Anders als im Fall der Laktose-Intoleranz liegt bei der Kuhmilch-Allergie keine verminderte oder ausbleibende Enzymproduktion vor. Vielmehr reagiert das körpereigene Immunsystem auf spezielle Proteinbestandteile in der Kuhmilch mit Abwehr. Der Körper erkennt die Eiweiße nicht.
Bei Kindern ist der Anteil der allergischen Reaktionen höher als bei Erwachsenen, da sich das Immunsystem des kindlichen Darms noch im Aufbau befindet. Bei Kontakt mit dem noch neuen Protein kann es zu einer Abwehrreaktion des Körpers kommen.
Die Symptome dieser vererbten Unverträglichkeitsreaktion sind zahlreich: Es kommt zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (Blähungen, Krämpfe, Durchfall, Entzündungen), zu Hautausschlägen, Husten und Atemnot. Desweiteren treten Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe und Verhaltensauffälligkeiten auf. Bei einem kleinen Anteil der Patienten kann zudem ein Schockzustand hervorgerufen werden. Die Reaktion kann sofort oder auch erst nach Ablauf von mehreren Stunden erfolgen.

Verzicht auf alle Kuhmilch-Produkte?
Die bestmögliche Therapie ist der vollkommene Verzicht auf Nahrungsmittel, die die allergieauslösenden Proteinbestandteile von Kuhmilch enthalten. Somit ist beim Verzehr von Brot und Backwaren, Schafs- und Ziegenkäse, Wurstwaren, Eis und Schokolade, Senf und Ketchup sowie jeder Art von Fertigprodukten große Vorsicht geboten. Auch Nüsse und Sojaprodukte können die Kuhmilch-Allergie auslösen.
Die Lebensmittel Käse, Quark, Joghurt, Sahne, Butter und Buttermilch werden von Betroffenen oftmals gut vertragen. Als Kuhmilch-Ersatz können Stuten-, Schafs-, Mandel-, Reismilch und andere Sorten genutzt werden.
Es empfiehlt sich, einen Ernährungsberater hinzuzuziehen und eventuell eine Ausschlussdiät durchzuführen. In jedem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er kann mit einem Provokationstest sowie einem Bluttest eine klare Diagnose stellen.

Weitere Informationen
Die Webseite www.ernaehrungsportal.eu des Gesundheitsexperten Thilo Schleip enthält neben hilfreichen Informationen über Ernährung und Unverträglichkeiten weiterführende Links bezüglich des Themas "Kuhmilch-Allergie".

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 554674
 117

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die Kuhmilch-Allergie: Eiweiß als Feind“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von LAKTONOVA Gesundheitsprodukte

Essverhalten: Nehmen Sie sich Zeit!
Essverhalten: Nehmen Sie sich Zeit!
Die Anzahl und Häufigkeit sogenannter Ziviliationskrankheiten steigt: Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten wie Laktose-, Fructose- und Histamin-Intoleranzen oder auch das Reizdarmsyndrom sind auf dem Vormarsch. In den letzten Jahren ist zudem die Tendenz gewachsen, Bio-Produkte einzukaufen. Durch Lebensmittel-Skandale und gehäufte Krankheitsfälle rückt das eigene Essverhaltens wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit. Immer mehr Menschen werden sich wieder bewusst, dass eine gesunde Ernährungsweise die eigene Vitalität steigert und vor ei…
Fast uneingeschränkt verfügbar: Vitamin B3
Fast uneingeschränkt verfügbar: Vitamin B3
Das Vitamin B3 ist heutzutage eher unter dem Namen Niacin bekannt. Da es in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden ist, aber auch vom Körper selbst hergestellt werden kann, ist ein Mangel äußerst selten. Vitamine müssen normalerweise von außen zugeführt werden - Niacin bildet unter den Vitaminen also eine Ausnahme. Was macht das Vitamin B3 aus? Niacin ist ein Sammelbegriff. Er fasst die Substanzen Nikotinsäureamid (Nikotinamid) und Nikotinsäure, die den wasserlöslichen B-Vitaminen angehören, zusammen. Die Stoffe - unterstützen die Energiegewin…

Das könnte Sie auch interessieren:

Was tun bei Allergie
Was tun bei Allergie
Es ist überall zu lesen: die Zahl der Menschen, die sich mit Allergien herumschlagen müssen, steigt stark an. Neben verschiedenen Pollen ärgern uns Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelpilze. Das Portal PatientenWieIch.de widmet sich in dem aktuellen Sonderthema der Frage: Was tun bei Allergie? Was tun bei Allergie? Das Portal PatientenWieIch.de findet interessante Antworten und Tipps zu dem Trendthema Allergien. Präsentiert werden Berichte und Audios von Verbänden und Hersteller von Therapiemitteln. Die Leser können sich im Forum über Erfa…
Bild: Wenn Milch krank macht - Ernährungsberater/-innen der DGGP berater zu ErnährungstehmenBild: Wenn Milch krank macht - Ernährungsberater/-innen der DGGP berater zu Ernährungstehmen
Wenn Milch krank macht - Ernährungsberater/-innen der DGGP berater zu Ernährungstehmen
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien haben einen immer größeren Einfluss darauf, was auf unserem Teller landet. Immerhin glauben über 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland, an irgendeiner Form von Nahrungsmittelunverträglichkeit zu leiden und belegen diese Vermutung mit typischen Symptomen wie Bauchweh, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder chronischem Husten. Jährlich finden 15 bis 20 Prozent mehr laktosefreie Produkte Einzug in die Regale deutscher Supermärkte. Hier können ausgebildete Ernährungsberater Betro…
Erste Therapie gegen Ursachen allergischer Fehlreaktionen?
Erste Therapie gegen Ursachen allergischer Fehlreaktionen?
… Medikament, sondern ein Energetikum. Dieses zielt darauf ab, über das körpereigene Informationsfeld, dem Immunsystem - was ja irrtümlich Proteine aus Nahrungsmittel als Feind einstuft - beizubringen, diese Proteine wieder als arteigene Proteine zu erkennen. Weizen und Kuhmilch sind Grundnahrungsmittel. Daher halten wir Ausschlussdiäten für gefährlich, …
Bild: Deutscher Allergietag am 21. Juni schafft Aufmerksamkeit für LebensmittelunverträglichkeitenBild: Deutscher Allergietag am 21. Juni schafft Aufmerksamkeit für Lebensmittelunverträglichkeiten
Deutscher Allergietag am 21. Juni schafft Aufmerksamkeit für Lebensmittelunverträglichkeiten
… die Marke MADE WITH LUVE. Sie verkaufte seit ihrer Einführung Mitte 2015 rund neun Millionen Produkte in Deutschland und Österreich. Das gesamte Sortiment basiert auf dem Eiweiß der Süßlupine, ist bereits von Natur aus laktose- und sojafrei und kommt ohne Gentechnik aus. Die meisten Produkte sind zudem glutenfrei. Die Süßlupine gilt als „Eiweißquelle …
Bild: Laktoseintoleranz - Blähungen, Durchfall, Kopfweh? Hilfe bei MilchunverträglichkeitBild: Laktoseintoleranz - Blähungen, Durchfall, Kopfweh? Hilfe bei Milchunverträglichkeit
Laktoseintoleranz - Blähungen, Durchfall, Kopfweh? Hilfe bei Milchunverträglichkeit
… Dabei ist die Ursache oft viel einfacher: Man verträgt keine Milch. Laktoseintoleranz = Normalzustand In unseren Breitengraden leiden immer mehr Menschen an Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie, Tendenz steigend. Sie vertragen keine Milch und keine oder wenige Milchprodukte. Wenn die Diagnose gestellt wird, reagieren viele erst einmal mit Panik, …
Neue Erkenntnisse über Neurodermitis
Neue Erkenntnisse über Neurodermitis
… DNS (der stoffliche Träger der Erbinformation in der Zelle) und andere spiralförmig aufgebaute Makromoleküle wie Hormone, Hämoglobin (der rote Blutfarbstoff) und Enzyme sowie bestimmte Eiweiße als Sender, Speicher und Empfänger des „inneren Lichts”. Ob eine Zelle gesund, krank oder sogar schon tot ist, kann mit Hilfe von Popps Biophotonen-Messungen daran …
Der Trugschluss bei Allergien und chronischen Beschwerden
Der Trugschluss bei Allergien und chronischen Beschwerden
… Darüber hinaus gibt es noch Allergien auf Schimmelpilze, meist aus der Gruppe Penicillium. Dann gibt es noch den Verarbeitungsfehler, welcher durch Gluten (ein Klebereiweiß in bestimmten Getreidesorten) ausgelöst wird, und so die angeblich unheilbare Krankheit Zöliakie verursachen soll. Wer ständig Probleme mit dem Magen- Darmtrakt hat, sollte ernsthaft …
Deutscher Allergiekongress bietet Patiententag im Rathaus Wiesbaden
Deutscher Allergiekongress bietet Patiententag im Rathaus Wiesbaden
Kronberg, den 1. September 2014. Im Rahmen des Deutschen Allergiekongresses, der vom 2. bis 4. Oktober 2014 im Kurhaus stattfindet, wird am Samstag, den 4. Oktober 2014 erstmals ein Allergie-Patiententag im Rathaus Wiesbaden angeboten. Die Veranstaltung gibt einen breiten Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten bei allergischen Erkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. –intoleranzen und bietet den Patienten ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und findet im Sitzungssaal des Rath…
Allergien - Kampf gegen Symptome bedeutet keine Heilung
Allergien - Kampf gegen Symptome bedeutet keine Heilung
… normalen Umständen jemand in einen Apfel, würde der Körper signalisieren: Da kommt eine Vitaminzufuhr durch einen Apfel. Liegt eine Regulationsstörung vor, erkennt unser Körper einen Feind und reagiert mit Abwehr. Eine Allergie ist ein vererbter Fehler im Körper und diesen kann man beheben lassen! Der Körper kann lernen, richtig zu reagieren. „Sie können …
Viele leiden angeblich an einer Katzenallergie
Viele leiden angeblich an einer Katzenallergie
… nach unseren Erfahrungen bereits von einer an die nächse Generation vererbt werden. In erster Linie sind falsche Bio-Informationen auf Weizen, Kuhmilch und Gliadin (ein Klebereiweiß) bei Allergikern fast immer vorhanden und als wahre Ursache auszumachen. Hinzu kommen bestimmte Metalle und chemische Stoffe, die das System nicht erkennen und somit auch …
Sie lesen gerade: Die Kuhmilch-Allergie: Eiweiß als Feind