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Leichte Aufschläge beleben den Heizöl-Handel

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(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Es kam dank spekulativer Anleger anders – Nordseeöl (Brent) stieg heute deutlich an. Wenn Spekulanten das Sagen haben, hat die Vernunft Pause. Deswegen gab es auch hierzulande minimale Aufschläge beim Heizöl – obwohl die Marktlage unverändert zu den vergangenen Tagen ist.
Während US-Leichtöl (WTI) heute weitgehend den Schlaf der Gerechten schlief, ging es für Nordseeöl (Brent) deutlich bergauf. Die europäische Referenzsorte, auch für den hiesigen Heizölpreis ausschlaggebend, kletterte um gut 2,50 US-Dollar je Barrel nach oben und wird derzeit wieder um die 108 Dollar gehandelt. Und das, obwohl die fundamentale Marktlage unverändert ist.
Als Grund machten Analysten einen Kraftwerksbrand in Russland ausfindig, der jedoch keinerlei Auswirkungen auf die Ölproduktion hatte. Nachhaltig wird dieser Aufwärtstrend nach Meinung von Analysten aber nicht sein. „Die Unsicherheit hinsichtlich des Ausgangs der Abstimmung über das Sparpaket im griechischen Parlament sollte einem weiteren Preisanstieg bei Brent entgegenstehen. So Eugen Weinberg vom Branchendienst Commerzbank Commodity Research. Zudem hätten die spekulativen Finanzanleger ihre Netto-Long-Positionen von Brent in der Woche zum 21. Juni um 31.000 auf 39.391 Kontrakte reduziert. In Folge der angekündigten Freigabe der strategischen Reserven und des daraufhin erfolgten Preiseinbruchs dürften diese seither noch weiter abgebaut worden sein. Vertrauen in weiterhin steigende Preise, bei denen sich leichter Geld verdienen lässt als mit fallenden, sieht anders aus.
Vorerst mussten denn hiesige Verbraucher mit – wenn auch dank des ins Plus drehenden Euros minimal – steigenden Preisen beim Heizöl leben. Vom Handel wurde ob des leichten Anstiegs reges Interesse vermeldet. Wie das Fachmagazin BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau ermittelte, kostet die 100-Liter-Partie Heizöl EL (bei einer Gesamtliefermenge von 3.000 Liter) im Bundesdurchschnitt 78,04 Euro. Das sind 22 Cent mehr als gestern. Der komplette Beitrag inklusive eines Vergleichs der wöchentlichen Entwicklung des Heizölpreises kann hier gelesen werden:
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10387

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