(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wie gewonnen, so zerronnen, könnten deutsche Heizölkunden stöhnen. Nach den deutlichen Abschlägen um das Wochenende herum geht es nun wieder aufwärts. Und das ganz deutlich. Die Heizölpreise folgen einmal mehr den Finanztiteln. Die europäischen Börsen blickten aufwärts, ebenso der Euro. Infolge dessen zogen Rohöl und Heizölnotierungen wie schon gestern an.
Nach anfänglichem Zögern setzten die Rohölpreise heute zur Erholungskur an. Erster Genesungserfolg: Ein Plus von 1,50 US-Dollar je Barrel sowohl für Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI). Die Medizin: Erholte Börsen in Europa, ein deswegen starker Euro resp. schwacher Dollar und die Hoffnung, dass Griechenland ebenso gesunde. Die Ratingagenturen haben schon ihr OK für ein maßvolles Begleiten der finanziellen Rosskur gegeben. Selbst die in solchen Dingen hartleibige Deutsche Bank signalisiert Pflege- sprich Hilfsbereitschaft.
So etwas hören Anleger, insbesondere die spekulativ veranlagten gern. Hinzu kamen noch News von der nordamerikanischen Hurrikanfront. Die Wirbelwinde bedrohen zwar nicht die Ölförderung, könnten jedoch zeitweise den wichtigsten Ölimporthafen der USA für mexikanisches Öl lahmlegen. Frohe Nachrichten auch aus Japan: Die Wirtshaft erholt sich. Das ist nicht nur Balsam für die geschundene Seele Nippons, sondern freut ebenso jene, die auf steigende Kurse spekulieren.
Deutsche Verbraucher hingegen verfolgten das Wohlergehen der Rohölpreise mit einigem Unbehagen, denn dadurch mussten sie heute deutliche Aufschläge beim Heizöl hinnehmen. Wie schon gestern schien das allerdings die Order zu beflügeln, jedenfalls freute sich der Handel weiter über lebhaftes Interesse. Demnach kostet die 100-Liter-Partie Heizöl EL (bei einer Gesamtliefermenge von 3.000 Liter) im Bundesdurchschnitt 79,25 Euro. Das sind 1,21 Euro mehr als gestern, wie das Fachmagazin BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau ermittelte.
Vergleichen mit den Vorjahren, abgesehen von 2008, bleibt Heizöl teuer. Ob die Kurse fallen, wie von einigen Analysten angenommen, bleibt abzuwarten. Den kompletten Beitrag und wie sich die Preise in den jeweils folgenden zwei Monaten entwickelten können Sie hier lesen:
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10394












