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Krankenkassen: rote Zahlen und Milliardengewinne

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(openPR) Bühlertal, den 27.06.2011
Irgendetwas stimmt nicht im System der gesetzlichen Krankenversicherung. Erst kürzlich musste die City-BKK die Schotten dichtmachen, die Verwirrung bei den Versicherten wurde durch unrechtmäßige Antragsablehnungen anderer Kassen zusätzlich erhöht. Nun wurden die Überschüsse von rund 150 Krankenkassen bekannt. Und die zeigen Milliardengewinne. Doch was heißt das für die Beiträge in Zukunft?

Beiträge runter, Beiträge rauf: was denn nun?

Mit einem Überschuss von 1,5 Milliarden Euro ließe sich schon etwas anfangen. Diese Zahl teilte das Bundesgesundheitsministerium mit und fügte hinzu, dass der Gesundheitsfonds Ende des Jahres 2011 über Reserven in Höhe von 6,9 Milliarden Euro verfüge. Schnell wurde jedoch hinzugefügt, dass davon 5 Milliarden bereits gebunden seien. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ließ wissen, dass Beitragssenkungen in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht geplant seien. Demgegenüber äußerte sich der CSU-Gesundheitspolitiker Johannes Singhammer in der „Financial Times“ in die entgegengesetzte Richtung. Er gehe davon aus, dass über Beitragssenkungen für die Versicherten geredet werden müsse.

Große Gewinne bei den Großen

Besonders die AOK´n konnten mit 627 Millionen Euro Überschuss entspannt in die Bücher schauen. GEK und DAK können sich ebenfalls nicht beklagen, immerhin 518 Millionen Überschuss konnten sie vorweisen. Bei solchen Zahlen ergeben sich Chancen für die schwächeren Kassen, hieß es aus Berlin. Andererseits wird aber schon jetzt davon ausgegangen, dass rund 20 Kassen Leistungen streichen und Zusatzbeiträge erheben werden. Nicht wenige sprechen es deutlicher aus und erwarten die nächsten Pleiten bei kleineren Kassen.

Einigkeit über Uneinigkeit

Wie auch bei der derzeitigen Diskussion um Steuersenkungen sieht es bei den Krankenkassen aus. Die CSU will Beitragssenkungen, die FDP um Daniel Bahr schließt die aber aus. Die finanzstarken Kassen sollen die schwächeren unterstützen und so stabilisieren, die nächsten Pleiten sind gleichzeitig Thema. Es bleibt abzuwarten, was tatsächlich passieren wird. Von Beitragssenkungen auszugehen, wäre allerdings eine äußerst optimistische Denkweise.

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