(openPR) Die besondere Stärke des UML-Tools objectiF besteht darin, aus dem UML-Modell automatisch kompilierbaren Code für unterschiedlichste Zielplattformen zu generieren. In der Version 6.0, die zurzeit entwickelt wird, erhält objectiF neue Funktionen für beides: die Modellierung und die anschließende Code-Generierung. Die wichtigsten Neuerungen sind: die Spezifikation von Zustandsautomaten nach der UML 2.0 und die Integration von Frameworks. Die Berliner microTOOL GmbH kündigt die Freigabe von objectiF 6.0 für den Herbst 2005 an.
Modellieren von Zustandsautomaten nach UML 2.0:
In Zustandsautomaten wird das dynamische Verhalten eines Systems spezifiziert. Zustandsautomaten geben damit Antwort auf die Frage: „Wie verhält sich das System in einem bestimmten Zustand, wenn gewisse Ereignissen eintreten?“ Die UML 2.0 bringt viele neue Elemente für die Modellierung von Zustandsautomaten mit, die objectiF 6.0 vollständig unterstützt. Dazu gehören:
+ die Definition von Pseudozuständen
+ die Modellierung von Parallelität mit Regionen
+ der Entwurf von Zustandshierarchien mit zusammengesetzten Zuständen
+ die Wiederverwendung von Zustandsautomaten
Aus den Zustandsautomaten kann mit objectiF automatisch Code generiert werden. Das Tool erzeugt direkt aus der grafischen Verhaltensspezifikation das technische Modell einschließlich Implementierung. Die Effizienz und die Qualität der Entwicklung kann so gesteigert und die Wartung der realisierten Anwendungen erleichtert werden.
Embedded Real-Time Systeme entwickeln:
Durch die Integration eines Application Frameworks lässt sich die Effizienz bei der Code-Generierung aus Zustandsautomaten noch einmal deutlich steigern. Für die Entwicklung von Embedded Real-Time Systemen hat sich hierbei Quantum bewährt. objectiF 6.0 bringt eine Anbindung an das Open-Source Application Framework mit.
Durch die Kopplung der Tools können aus den Zustandsautomaten in objectiF auf Mausklick die passenden Design- und Implementierungsstrukturen für Quantum generiert werden. Die C++ Subklassen für das Framework werden bei der Transformation automatisch erzeugt.
Dem Entwickler werden durch die Integration viele Standardimplementierungsaufgaben abgenommen. Die Anwendung kann so schneller realisiert werden und ist weniger fehleranfällig. Zusätzlich wird eine klare Trennung von Zustands- und fachlicher Logik möglich. Die Zustandslogik, d.h. alle Zustände, Zustandsübergänge, die Bedingungen für die Zustandsübergänge und die fachlichen Aktionen, die bei einem Zustandsübergang ausgeführt werden, lassen sich jederzeit komplett aus dem Modell generieren. Wird z.B. in einem Zustandsautomaten ein neuer Zustand angelegt, wird der entsprechende Code automatisch angepasst. Die Fachlogik bleibt von der Transformation unberührt. Damit ist auch komplettes Roundtrip Engineering möglich.
Die Persistenz-Schicht einer Anwendung entwickeln:
Objektorientiert entwickeln, relational speichern – dieser Paradigmenwechsel gehört in vielen IT-Projekten zum Alltag. Für die .NET-Welt bringt objectiF 6.0 eine kostengünstige Lösung für die persistente Speicherung mit: eine Anbindung an das Open-Source Persistenz-Framework Gentle .NET.
Die Persistenzschicht einer .NET-Anwendung wird mit objectiF und Gentle .NET folgendermaßen entwickelt: Die fachlichen Klassen der Anwendung einschließlich ihrer Properties werden mit objectiF in Klassendiagrammen modelliert. Dabei werden die Klassen und Properties gleich um die gewünschten Persistenz-Eigenschaften erweitert. Die Transformation der fachlichen in technische Klassen erfolgt direkt im Klassendiagramm. objectiF generiert dabei den attributierten C#-Code für den Datenzugriff durch Gentle .NET und die dazu passenden Create Table Statements.
Neben der eigentlichen Transformation bietet objectiF viele zusätzliche Funktionen, die die Arbeit mit Gentle .NET erleichtern. Dazu gehört z.B. die objektorientierte Navigation zu anderen Objekten. Oder, dass objectiF automatisch sicher stellt, dass alle Objekte beim Zugriff immer aktuell sind, jedes geänderte Objekt am Transaktionsende gespeichert und die Datenbank automatisch aktualisiert wird.
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making IT better heißt microTOOLs Slogan – und das ist mehr als ein Wortspiel: Das Unternehmen unterstützt Projektteams mit Tools, Prozessen und Beratung dabei, Software in hoher Qualität schnell und sicher zu entwickeln.
Die microTOOL GmbH wurde 1984 gegründet und hat sich seitdem ganz auf Software-Technik und Tool-Entwicklung spezialisiert. Die Best Practices der Software-Entwicklung werden dabei in konkreten Anwendernutzen umgesetzt. Zu den Produkten des Unternehmens gehört das UML-Tool objectiF, das strukturierte CASE-Tool case/4/0, das Projektmanagement-System in-Step und die Application Life Cycle Management Suite microTOOL Suite .NET
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