(openPR) Die microTOOL GmbH, Berlin, hat ihre neue Tool-Suite für die agile Softwareentwicklung freigegeben. Sie unterstützt die Entwicklung in C# und Visual Basic .NET auf der Basis der UML und ist mit MS Visual Studio .NET hoch integriert. Die microTOOL Suite .NET ist speziell auf kleinere IT-Projekte zugeschnitten, in denen iterativ vorgegangen wird, um flexibel auf neue oder veränderte Anforderungen des Auftraggebers reagieren zu können. Neben der UML-basierten Entwicklung bildet deshalb das Anforderungsmanagement einen Schwerpunkt der Werkzeugunterstützung. Zur Funktionalität der Suite gehört außerdem das Konfigurationsmanagement, also die Verwaltung aller im Projektverlauf entstehenden Ergebnisse. Für die agilen Techniken des Unit-Tests und der kontinuierlichen Integration wurden die Open Source Produkte NUnit und NAnt in die Suite eingebunden. Anwender finden in der Suite aber nicht nur aufeinander abgestimmte Werkzeuge, sondern auch konkrete Unterstützung beim Vorgehen in Form eines agilen Entwicklungsprozesses.
Die microTOOL Suite .NET basiert auf actiF, einem Prozess für die iterative, anforderungsgetriebene Softwareentwicklung. Er schafft die Grundlage für die Planung und Steuerung agiler Projekte. Für diese Aufgabe bietet die Suite mit dem Werkzeug in-Step maschinelle Unterstützung an. Neben der Projektplanung und Workflow-Steuerung übernimmt das Werkzeug in der Suite noch weitere Aufgaben. Dazu gehört die Unterstützung des Anforderungsmanagements. Anforderungen werden mit dem Werkzeug erfasst und für ein Release oder eine Iteration eingeplant. Der Auftraggeber kann mit dem Werkzeug die Anforderung von der Definition bis zu ihrer Realisierung verfolgen und anschließend den Abnahmeprozess steuern. Zu den Aufgaben des Werkzeugs gehört ferner die Versionskontrolle aller entstehenden Produkte – angefangen bei den Dokumenten des Projektmanagements, über die UML-Modelle des Softwareentwurfs bis hin zu den Ergebnissen, die aus den Modellen generiert bzw. die unter MS Visual Studio .NET entwickelt werden. Das Ausleihen von Dateien oder das Zurückgeben an die Versionsverwaltung kann immer dort geschehen, wo der Anwender gerade arbeitet – im UML-Tool oder in Visual Studio .NET und direkt aus der Prozesssteuerung heraus.
Für die modellbasierte Softwareentwicklung ist in der Suite die neue .NET-Version des UML-Tools objectiF zuständig. Mit der automatischen Synchronität von Code und Modellen, seinen Funktionen zur Generierung von Testklassen und dem maschinellen Refactoring unterstützt das UML-Tool wesentliche Techniken agiler Entwicklung. Die hohe Integration des Werkzeugs mit MS Visual Studio .NET und NUnit gewährleistet kurze Wege zwischen dem Modellieren, Programmieren und Testen. Die Anbindung des UML-Tools an MS Visual Studio .NET bietet mehr als gewöhnliches Roundtrip Engineering: Alle Funktionen des einen Tools stehen jederzeit auch im jeweils anderen Tool zur Verfügung.
Der Einstieg in die agile Entwicklung ist mit der microTOOL Suite .NET auch dann möglich, wenn auf vorhandene Ergebnisse in MS Visual Studio .NET aufgesetzt werden muss. Sie können per Reverse Engineering in das UML-Tool überführt werden. Das Tool erzeugt zu jeder Projektmappe in MS Visual Studio .NET ein Package-Diagramm, das die Architektur der vorhandenen Ergebnisse abbildet. Damit ist eine Basis für die agile Weiterentwicklung und speziell für ein Architektur-Refactoring geschaffen.
Die microTOOL Suite .NET mit den Komponenten actiF, in‑Step, objectiF und den Schnittstellen zu MS Visual Studio .NET, NUnit und NAnt ist ab sofort verfügbar.
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