(openPR) microTOOL hat die Version 2.0 seiner Tool-Suite für die agile Entwicklung von .NET-Anwendungen angekündigt. Die Tool-Suite kombiniert das Projektsteuerungssystem in-Step und das UML-Tool objectiF des Berliner Herstellers mit Microsoft Visual Studio .NET und den Open Source Tools NUnit und NAnt. Die Version 2.0 der Tool-Suite enthält neue Funktionen für die Planung und Steuerung agiler .NET-Projekte. Außerdem wurde die Tool-Unterstützung für das Anforderungsmanagement – und damit für den Kern der agilen Entwicklung – erweitert.
Ein Projektleiter findet in der neuen Version der microTOOL Suite .NET ein vollständiges Instrumentarium für die – nun auch – grafische Terminplanung und eine tabellarische Aufwands- und Kostenplanung. Zusätzlich stehen dafür auch Schnittstellen zu MS Project und MS Excel zur Verfügung. Eine neue Komponente zur projektübergreifenden Zeiterfassung ermöglicht eine tagesaktuelle Aufwands- und Kostenkontrolle. Einfaches Risikomanagement, das speziell auf iterative, anforderungsgetriebene Projekte zugeschnitten ist, komplettiert die neuen Projektplanungs- und Steuerungsfunktionen.
Das Definieren von Anforderungen in Form so genannter Stories – also begrenzter Entwicklungsaufträge, wie sie die agile Entwicklung vorsieht – erfordert ein detailliertes, funktionales Verständnis des zu entwickelnden IT-Systems. Wer auf Use Cases im Sinne der UML zurückgreifen möchte, um dieses Verständnis aufzubauen, findet in der Tool-Suite dafür jetzt Unterstützung: Sie beginnt bei der Beschreibung von Use Cases mithilfe vorstrukturierter MS Word Vorlagen und endet bei der maschinellen Zerlegung eines Use Case in eine oder mehrere Stories, wobei der Zusammenhang zwischen Use Case und Story jederzeit nachvollziehbar bleibt. Der toolunterstützte Prozess der Release- und Iterationsplanung, bei dem die Anforderungen auf Releases und Iterationen verteilt werden, wird durch eine neue Benutzerführung beschleunigt. Auch die Steuerung der Abnahme der Anforderungen nach ihrer Implementierung läuft jetzt einfacher ab. So kommen die Softwareentwickler nicht mehr mit den Formalismen des Entwicklungsprozesses in Berührung, während für den Projektleiter der aktuelle Entwicklungs- und Planungsstand unter den verschiedensten Aspekten sichtbar gemacht wird.









