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MDD trifft SOA

26.07.200610:19 UhrIT, New Media & Software
Bild: MDD trifft SOA
Service Oriented Architecture
Service Oriented Architecture

(openPR) Die Berliner microTOOL GmbH kündigte die Weiterentwicklung des UML-basierten Werkzeugs objectiF zu einer integrierten Plattform für Model-Driven Development (MDD) von Anwendungen mit service-orientierter Architektur (SOA) an.

Die Version 7.0, die im vierten Quartal 2006 freigegeben werden soll, wird die Geschäftsprozessmodellierung in der Business Process Modeling Notation (BPMN) unterstützen. Bei der Modellierung von Geschäftslogik nach diesem neuen OMG-Standard wird der Anwender auf eigene oder Partner-Web-Services zurückgreifen können. Dafür wird das Werkzeug unter anderem Reverse-Engineering-Features für Web-Services bereitstellen. Die BPMN-Diagramme können mit dem Werkzeug in ausführbaren Code der Process Execution Language (BPEL) transformiert werden.



Modellgetriebene Entwicklung oder Model-Driven Development stellt eine effiziente Entwicklungstechnik für viele Arten von Software dar – auch und gerade für Unternehmensanwendungen mit service-orientierter Architektur. Ausgangspunkt für die Entwicklung service-orientierter Anwendungen mit objectiF ist die Modellierung von Geschäftsprozessen. Dazu bietet das kommende Release – neben den bereits vorhandenen Mitteln der UML, wie den Aktivitätsdiagrammen – BPMN an. Dieser neue OMG-Standard definiert nicht nur eine Diagrammsprache für Geschäftsprozesse. Er legt auch Regeln für die Transformation der Diagramme in BPEL-Code fest. Der generierte BPEL-Code ermöglicht die direkte Ausführung der modellierten Prozesse auf BPEL-Engines. Neben BPEL-Code werden Process-Deployment-Description-Dateien (PDD-Dateien) für Verteilung und Adressierung von Web-Services auf BPEL-Engines erzeugt.
Ein modellierter Geschäftsprozess stellt für das Werkzeug selbst wieder einen Web-Service dar, der von Clients benutzt werden kann. Für die Nutzung als Web-Service werden aus Geschäftsprozessmodellen plattformunabhängige, fachliche UML-Klassenmodelle der Port-Types und benutzten Messages der modellierten Geschäftsprozesse erzeugt. Außerdem wird die für die Nutzung eines Geschäftsprozesses als Web-Service benötigte WSDL-Datei generiert.

Die angekündigten neuen Features erweitern die im Werkzeug bereits vorhandenen Funktionen zur modellgetriebenen Entwicklung in Java, C# und C++ unter Einsatz von Frameworks.
objectiF 7.0 wird in drei Varianten verfügbar sein: als EclipseEdition für die Java-Entwicklung, als Visual Studio .NET Edition für die .NET-Entwicklung und als Enterprise Edition für die Java-, .NET- und C++-Entwicklung.
Kostenlose Personal Editions der aktuellen Version 6.1 können unter www.objectiF.de/download heruntergeladen werden.
Abbildung: Die neuen BPMN-Diagramme in objectiF 7.0

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