(openPR) Der ‚Überflieger‘ in der bemannten europäischen Raumfahrt
Ulf Merbold, der erste Westdeutsche Astronaut im All, wird am 20. Juni 70 Jahre alt. Der promovierte Physiker schrieb Geschichte, als er mit der US-Raumfähre „Columbia“ als erster Nicht-Amerikaner an einem Flug des Space Shuttle teilnahm.
Es folgten zwei weitere Flüge, wobei der Physiker den letzen mit russischer Technik absolvierte und zur russischen Raumstation MIR flog. Insgesamt kann er auf 50 Tage Weltraumerfahrung zurückblicken. Merbold ist der einzige deutsche Astronaut mit dreifacher All-Erfahrung.
Ulf Merbold promovierte nach seinem Physikstudium an der Universität Stuttgart und war davor am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart beschäftigt. Unter 2000 Wissenschaftlern wurde Merbold 1977 als Kandidat für das Astronautentraining ausgewählt und konnte 1983 mit der Columbia zu seiner ersten Raumfahrt starten.
"Die Wahrnehmung verändert sich, wenn man in 90 Minuten die Erde umkreist, sie verliert ihre alte Größe und wirkt zerbrechlich", erzählt Merbold. In seinen Vorträgen lässt der gefragte Referent sein Publikum neben spannenden Fakten zur wissenschaftlichen Arbeit auch an den emotionalen Erfahrungen im Weltraum teilhaben. Vorträge, die Merbold als Gastredner mit spektakulären Aufnahmen auf dem All bebildert.
Das Fliegen lässt den 70-jährigen auch heute nicht los uns so hebt er, so oft sich die Gelegenheit bietet, als begeisterter Amateurflieger ab.













