(openPR) Augsburg 15. Juni 2011 Die jüngste DIA-Studie belegt: Bis zum Jahr 2020 werden 2,6 Billionen (27 Prozent) des rund 9,4 Billionen Euro umfassenden Vermögensbestands der privaten Haushalte vererbt. Aber: viele der Erben erhalten wenig, wenige Erben erhalten viel.
55 Prozent der aktuell Befragten möchten die Erbschaft erhalten. Fast genauso viele werden sie jedoch nutzen, um eigene Wünsche zu verwirklichen oder ihre Altersvorsorge zu sichern. „Bei jedem Erben hat die Erbschaft Folgen für das Konsumverhalten“, betont Dr. Reiner Braun (empirica), Autor der DIA-Studie. „Sie wird fast immer als Sicherheitspuffer eingesetzt und eigene Sparanstrengungen werden zurückgefahren.“ Immobilienerbschaften werden zum größten Teil bewahrt, nur 28 Prozent veräußert. Gelderbschaften werden hingegen zu 61 Prozent umgeschichtet, anders angelegt oder konsumiert. Mit zunehmender Gelderbschaft steigt auch die Neigung zum Immobilienkauf, um den Vermögenswert zu erhalten.
„Das die Generation 50Plus die Erben-Generation schlechthin ist, ist so nicht wahr. Nur auf den Erbfall darf sich niemand verlassen und darüber die eigene Vorsorge vernachlässigen. Der Bundesverband Initiative 50Plus weist auf diese Problematik auch in eigenen Veranstaltungen, den „Vorsorge-Abenden“, hin.“ so Wolfgang Schmidt-Dahlberg, Vize-Präsident des Bundesverbandes Initiative 50Plus.











