(openPR) Der neu beim Studienportal markt-studie.de erschienene Branchenreport "Erbschaften" der BBE RETAIL EXPERTS prognostiziert ein Gesamtvolumen an Erbschaften von mehr als 3 Billionen Euro bis 2020.
Die Reform der Erbschaftsteuer ist wie geplant Anfang 2009 in Kraft getreten. Der Fiskus kann sich nun über höhere Steuereinnahmen freuen. In den nächsten drei Jahren steigen die Steuereinnahmen aus der Erbschaftsteuer von 4,8 Milliarden Euro auf 5,2 Milliarden Euro im Jahr 2012. Nach dem neuen Erbschaft- und Schenkungsrecht werden Betriebsvermögen und Immobilien höher bewertet. Die Erbschaftsteuer hat einen Anteil von weniger als 1 Prozent an allen Steuereinnahmen in Deutschland und bezogen auf das jährliche Erbschaftsvolumen von weniger als 3 Prozent. Dennoch können die Belastungen im Einzelfall erheblich sein. Immerhin zwei Drittel der insgesamt 98 für den aktuellen BBE-Branchenreport „Erbschaften“ im Dezember 2008 befragten Kreditinstitute schätzen den Einfluss der Neuregelung der Erbschaftsteuer auf das zukünftige Erbverhalten als groß ein. Die nachfolgende Generation kann sich offenbar in vielen Fällen auf eine vorzeitige Vermögensübertragung freuen.
Nach vielen Jahrzehnten der Wohlstandssteigerung haben die privaten Haushalte in Deutschland ein Gesamtvermögen von brutto fast 11 Billionen Euro aufgebaut und immer mehr Ältere haben daran einen Anteil. Entsprechend gewinnen mit diesen wachsenden Vermögenswerten Erbschaftsübertragungen immer stärker an Bedeutung. Bis 2020 dürften nach Berechnungen von BBE RETAIL EXPERTS Immobilien-, Geld- und Gebrauchsvermögen von gut 3 Billionen Euro vererbt werden. Damit werden jährlich Vermögensbestände übertragen, die das Sparvolumen der privaten Haushalte übersteigen. „Zwar werden durch Erbschaften gesamtwirtschaftlich keine neuen Vermögen geschaffen, jedoch können auf individueller Ebene beträchtliche Umstrukturierungen stattfinden“, gibt Hilmar Juckel, Geschäftsführer BBE RETAIL EXPERTS, zu bedenken. In den Jahren bis 2020 ist mit einem Gesamtvolumen (Geld-, Immobilien- und Gebrauchsvermögen) an Erbschaften von 3,3 Billionen Euro in rund 11 Millionen Erbschaftsfällen zu rechnen. Davon entfallen auf den Zeitraum 2009 bis 2014 etwa 1.425 Milliarden Euro, während zwischen 2015 und 2020 das Volumen auf 1.900 Milliarden Euro ansteigen dürfte. Das vererbte Geldvermögen dürfte sich bis zum Jahr 2020 auf etwa 1.560 Milliarden Euro belaufen.
Der neue BBE-Branchenreport „Erbschaften“ liefert eine detaillierte Analyse zum Erbschaftsvolumen bis zum Jahr 2020, bei der die vererbende Generation, die Erben sowie die Auswirkungen des demographischen Wandels, die Neuregelung der Erbschaftsteuer und das Anlageverhalten der Erben im Fokus stehen. Damit bietet die Studie eine fundierte Grundlage zur Einschätzung des zukünftigen Erbschaftsbooms mit seinen wirtschaftlichen Folgen und den daraus resultierenden Anforderungen, insbesondere an die Kreditinstitute.
Im aktuellen BBE-Branchenreport "Erbschaften" erwarten sie folgende Analysen:
* Auswirkungen des demographischen Wandels auf Erbschaften
* Vermögen deutscher Privathaushalte hinsichtlich der Vermögensarten und ihrer Entwicklung
* Sparverhalten und Sparmotive der deutschen Verbraucher
* Senioren: Einkommen, Kaufkraft, Vermögen und Geldanlageverhalten
* Analyse des Erbschaftsvolumens nach Größenklassen, Vermögensformen und Regionen
* Erbschaftsteuer in Bezug auf die Erbschaftsteuerreform
* Erbfolge
* Erben und ihre Strukturmerkmale
* Anlageverhalten der Erben und ihre Bedeutung für den Geldanlagemarkt
Zum BBE-Branchenreport: "Erbschaften":
http://www.markt-studie.de/studien/erbschaften-p-59035.html
Zu BBE: Weitere Marktdaten und Marktanalysen:
http://www.markt-studie.de/studien/bbe-retail-experts-m-1.html










