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Bundesbürger schenken oder vererben in diesem Jahr über 330 Milliarden Euro

Bild: Bundesbürger schenken oder vererben in diesem Jahr über 330 Milliarden Euro

(openPR) In den nächsten fünf Jahren geben Privatleute Immobilien-, Geld- und Gebrauchsvermögen von gut 1,8 Billionen Euro in andere Hände, davon allein drei Viertel über Erbschaften. In diesem Jahr werden 331 Mrd. Euro vererbt oder verschenkt, und in fünf Jahren erhöht sich dieses Volumen auf deutlich über 400 Mrd. Euro. Gekennzeichnet ist diese Entwicklung durch einen grundlegenden Mentalitätswechsel und höhere Anforderungen an die Finanzanlageberatung. Das geht aus dem jetzt von BBE media vorgelegten Branchenreport „VERMÖGENS-ÜBERTRAGUNGEN 2018 – Schenken und Vererben in Deutschland 2013“ hervor.



Inzwischen werden jährlich allein rund 140 Mrd. Euro an Geldvermögen verschenkt oder vererbt. Da nach den Aussagen der Kreditwirtschaft mehr als die Hälfte (53 Prozent) dieses Geldvermögens zur Disposition steht, ergibt sich hier ein Umschichtungspotenzial von fast 75 Mrd. Euro jährlich. Der größte Teil der Geldvermögensübertragungen findet bei Banken und Sparkassen statt. Jährlich werden nach der Vermögensweitergabe mehr als 40 Mrd. Euro im Bereich der Einlagen umgeschichtet.

Mit dem Generationswechsel ist gleichzeitig ein grundlegender Mentalitätswandel verbunden. Denn die Erfahrungen der Vermögensempfänger sind nicht durch die Vermögensvernichtung der Weltkriege noch von Hochinflation und Währungsreform geprägt; ihr Vermögen musste nicht in einem langwierigen Sparprozess aufgebaut werden. Daher ist die Generation der Vermögensempfänger für risikoreiche, rentablere Anlageformen tendenziell aufgeschlossener. So besteht im Bereich Wertpapieranlagen inzwischen ein jährliches Umschichtungspotenzial von fast 25 Mrd. Euro.

Mit der Generation der Erben und vorzeitig Beschenkten ist eine Anlegergruppe entstanden, die überdurchschnittlich stark Beratungen im Bereich Finanzdienstleistungen nachfragt und nachfragen wird. 90 Prozent der im Rahmen der BBE-Studie befragten Finanzexperten sehen einen großen bzw. sehr großen Einfluss der Vermögensübertragungen auf den Geldanlagemarkt. Der Bedarf an professionellem Vermögensmanagement werde damit deutlich zunehmen.

Das Geschäft mit der neuen Erben-Generation ist ein Marktsegment mit hohen Wachstumschancen. Denn rund zwei Drittel der deutschen Anleger suchen bei der Geldanlage die individuelle Beratung, wobei Banken und Sparkassen die Hauptpartner sind. Von den Kunden werden zukünftig verstärkt Lösungen zu Erbe, Schenkungen, Stiftungen, Nachfolgeregelungen sowie zum strukturierten Vermögensabbau nachgefragt. Die Angebotspalette der Banken muss sich demzufolge von der reinen Finanzdienstleistung zu weiterführendem Beratungsservice („near financial“) und finanzübergreifenden Dienstleistungen („non financial“) vergrößern.

Vermögensempfänger müssen sich ab der nächsten Legislaturperiode auf Mehrbelastungen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer einstellen. Durch entsprechende steuerrechtliche Gestaltungen lässt sich jedoch ein großer Teil der Erbschaft- und Schenkungsteuer einsparen. Eine Folge wird sein, dass noch mehr Vermögen vorzeitig übertragen werden. Die Zahl der Vermögensübertragungen, so die Prognose in dem BBE-Report, wird von rund 1,2 Mio. in diesem Jahr auf knapp 1,3 Mio. im Jahr 2018 steigen. Das jährlich übertragene Vermögen wird sich um fast ein Viertel (23 Prozent) auf bis dahin über 400 Mrd. Euro erhöhen, wovon gut ein Viertel allein auf Schenkungen entfällt.

Zum Branchenreport - Vermögensübertragungen 2018:
http://www.markt-studie.de/branchenreport-vermogensubertragungen-2018.html/

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