(openPR) Eines der wohl spannendsten Gebiete der Hypnose stellt die Möglichkeit der Selbsthypnose dar den richtig angewendet und erlernt kann dies eine der effektivsten Möglichkeiten der Selbsttherapie darstellen. Es gibt nahezu kein Problem des alltäglichen Lebens das nicht mit einer ausgefeilten Technik der Selbsthypnose gelöst werden kann. Durch positive Affirmationen in einer leichten Trance lassen sich schon innerhalb kürzester Zeit enorme Erfolge erzielen. So ist es jedoch nicht allein die Affirmation die im Unbewussten eine Veränderung herbeiführt, vielmehr sollten alle erstrebten Ziele die über die Techniken der Selbsthypnose herbeigeführt werden sollen als schon bereits eingetretener Ist-Zustand gefühlt werden. Experten gehen davon aus, dass wenn der erwünschte Ist-Zustand in einer Selbsthypnose auch gefühlt wird sich die Suggestion bzw. Affirmation um ein tausendfachen in dessen Wirkung auf das Unbewusste verstärkt. Gewohnheitsprobleme wie Rauchen oder falsches Essverhalten lassen sich mit den Techniken der Selbsthypnose relativ leicht zu einem positiven Verhalten umwandeln. Aber auch Stress, Schlafprobleme oder zur Steigerung des Selbstbewusstseins lässt sich die Selbsthypnose effektiv anwenden um hier nur die gängigsten Anwendungsmöglichkeiten der „Selbstbeeinflussung“ zu nennen. Doch auch selbst schwerwiegende neurale Probleme wie zum Beispiel Lähmungen lassen sich durch kontinuierliches Üben der Selbsthypnose positiv beeinflussen. Oft wird in den Raum gestellt, dass Selbsthypnose etwas vorgaukelt was nicht der Wirklichkeit entspricht - jedoch was nicht ist kann ja noch werden und betrachtet man die Funktionsweise des Menschlichen Gehirns genau wird sehr schnell klar und deutlich weshalb eine Selbsthypnose in einer leichten Trance so gut funktioniert. Hirnforscher haben vor noch nicht all zu langer Zeit herausgefunden, dass es für das Gehirn keinen Unterschied gibt ob wir mit offenen Augen etwas wirklich erleben oder ob wir mit geschlossenen Augen uns etwas vorstellen was es noch nicht gibt. Es werden dabei exakt die gleichen Hirnareale angesprochen. Und so liegt es auf der Hand, dass über eine Selbsthypnose und eine gezielte und gefühlte Imagination von einem zu erstrebenden Zustand neue neurale Verknüpfungen im Gehirn aktiviert werden und durch kontinuierliche Anwendung der Selbsthypnose verstärken sich die neu verknüpften neuronalen Verbindungen des Gehirns. Dies wiederum hat zur Folge, dass neue Verhaltensweisen in den unterschiedlichsten Bereichen des Leben aktiviert werden können.
Der Zustand der Trance in einer Selbsthypnose ist ein Zustand der inneren Aufmerksamkeit den Erwachsene ohnehin bis zu vierzig mal am Tag erleben. Wird dieser Trancezustand zielorientiert eingesetzt kann dies zu Lösungen im Unbewussten führen. Trance wird bei vielen Tätigkeiten des Alltags nahezu unbemerkt vom Wachbewusstsein erlebt. Eine Trance kann sowohl entspannt erlebt werden wir morgens kurz nach dem Aufwachen aber auch sehr konzentriert wie beim Autofahren. In diesem veränderten Bewusstseinszustand ändert sich lediglich der Wellenbereich des Gehirns, die Kritikfähigkeit des Wachbewusstseins wird herabgesetzt und wir sind über Hypnose oder Selbsthypnose durchlässiger für Suggestionen die wir uns selbst geben oder durch einen Therapeuten gegeben werden. Trotz der scheinbar leicht zu erlernenden Technik der Selbsthypnose sollte sich jeder Interessierte an einen erfahrenen Hypnotherapeuten wenden um diese kraftvolle Technik zu erlernen denn die Selbsthypnose birgt auch Gefahren in sich und falsch angewendet kann genau das Gegenteil von dem erreicht werden was eigentlich Ziel gewesen ist.











