(openPR) Legt man den aktuellen Grundstücksmarktbericht des Rhein-Sieg-Kreises zu Grunde, muss man einen zuletzt rückläufigen Immobilienmarkt testieren. Insgesamt wurden im Rhein-Sieg-Kreis (im Teilmarkt Ein-/ und Zweifamilienhäuser) 4%weniger Kauffälle verzeichnet, es wurde weiter ein Minus von 2% beim Flächen- bzw. 4% beim Geldumsatz verzeichnet.
Der Bonner Immobiliensachverständige Till Herrmann hat sich die Zahlen genau angeschaut. Die Gewinner im aktuellen Zeitraum scheinen folgende Gemeinden zu sein: Eitorf (+27%), Lohmar (+21%), St. Augustin (+21%) gemessen am Geldumsatz.
Die Verlierer in dieser Sparte sind: Much (-31%), Bad Honnef (-28%), Königswinter (-23%).
Wie aussagefähig sind diese Statistiken?Till Herrmann berät Käufer und Verkäufer und hat als Gutachter tag täglich mit Kaufentscheidungen zu tun. Seine Nähe zum Marktgeschehen ist also zwangsläufig.
Nach seiner Einschätzung gibt es sehr viel Effekte, z.B. größere Neubaugebiete, die Statistiken immer stark beeinflussen können, schließlich unterhalten wir uns gerade einmal über 2.260 Kauffälle p.a. bzw. weniger als 9 Verkäufe/Werktag.
"Spannend wird der Grundstücksmarktbericht im kommenden Jahr!", so der Bonner Immobilienexperte. Denn das Marktgeschehen in 2011 scheint sehr aktiv zu sein.
Viele Faktoren beeinflussen den Immobilienmarkt positiv, gute Arbeitsmarktsituation in der Region, großer Bedarf an Wohnraum, viele Zuzüge, moderates Zinsniveau, viele Hauseigentümer, die wegen Alter und Gesundheit einen Wohnungswechsel planen.
Till Herrmann beschreibt eine regelrechte Marktklemme, da vor allem im Bonner Stadtgebiet viel zu wenig Einfamilienhäuser angeboten werden, die meisten Objekte überhaupt erst gar nicht angeboten werden, sonder "unter der Hand" einen neuen Eigentümer finden.
Diese besondere Marktsituation wirkt sich voraussichtlich sehr positiv auf die Immobilienpreise aus.
Der Sachverständige geht davon aus, dass bereits mit dem nächsten Grundstücksmarktbericht belastbare Daten vorliegen, um diesen Trend zu belegen.











