(openPR) Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Landwirtschaft hat in seiner Sitzung
(UmwA-Sitzung) am 31. Januar 2022 das Energiepolitische Arbeitsprogramm zur Teilnahme am European Energy Award (EEA) beschlossen.
Der EEA ist ein Zertifikat, das die Klimaschutzbemühungen von kommunalen Verwaltungen prüft und bewertet. Ein externer Gutachter begleitet den Prozess über ein Monitoring, und ein Energiepolitisches Arbeitsprogramm dient dazu, die Maßnahmen zu bestimmen und über eine Zeitschiene zu steuern. Am Ende wird extern (durch den TÜV Rheinland) geprüft, ob und in welchem Umfang der Kreis seine Ziele erreicht hat. Dann wird je nach Erfolg ein Zertifikat verliehen. Wunsch ist es, nach vier Jahren, die EEA-Gold-Zertifizierung zu erwerben. Voraussetzung: Es müssen mehr als 75 Prozent der Zielgrößen erreicht sein.
Bereits 2014 und auch 2018 ist der Rhein-Sieg-Kreis für sein außergewöhnliches Engagement im Klimaschutz zertifiziert worden. Zum Vergleich: 2014 hat der Rhein-Sieg-Kreis 55,5 Prozent und 2018 mit 64,9 Prozent fast 10 Prozent mehr als noch vier Jahre zuvor erreicht. In beiden Fällen gab es das EEA-Silber-Zertifikat.
Die neu geplante Zertifizierung steht im Jahr 2022 an. Hier strebt der Rhein-Sieg-Kreis nun erstmals die Gold-Zertifizierung an. Voraussetzung ist ein aktueller Beschluss des Energiepolitischen Arbeitsprogramms. „Wir sind sicher, dass die in der Vergangenheit eingeleitete Maßnahmen für den Klimaschutz ausreichen, um die Gold-Zertifizierung zu erreichen“, so Lisa Anschütz, Sprecherin des Umweltausschusses.
Dipl. Ing. Reiner Tippkötter (Geschäftsführer energielenker projects GmbH) hat die elementarsten Maßnahmen und deren Bewertung in der UmwA-Sitzung am 31.01.2022 vorgestellt. Insbesondere tragen die Gründung der „Energieagentur Rhein-Sieg“, das „Maßnahmenprogramm 2025“ die Erstellung des „Masterplan Energiewende Rhein-Sieg“ als integriertes Klimaschutzkonzept, die energetische Sanierung kreiseigener Liegenschaften, die kontinuierliche Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge, das „Radverkehrskonzept“ und der kontinuierliche Ausbau des ÖPNV dazu bei, guten Erfolg zu erzielen.
Umweltdezernent Christoph Schwarz freut sich über den Beschluss im Umweltausschuss und die Bereitschaft der Politik des Rhein-Sieg-Kreises, die Gold-Zertifizierung zu erreichen. „Das ist ehrgeizig, aber machbar, wenn alle Fachgebiete der Verwaltung mitziehen und die Politik wie bisher hinter dem Projekt steht“, so Christoph Schwarz.







