(openPR) Mehr Klimaschutz!
Die Allianz Landesbeiräte Holz fordert die deutsche Politik auf, den Klimaschutzbeitrag von verbautem Holz anzuerkennen. Jeder Bundesbürger hat also die Möglichkeit aktiven Klimaschutz zu betreiben.
Der Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, bei dem die Politik momentan scheinbar auf der Stelle tritt. Vielen Menschen erschließt sich das Thema nicht und durch die bisherigen politischen Maßnahmen werden sie zu wenig eingebunden. Im Wesentlichen wird nur der passive Klimaschutz, also die Verminderung der Emissionen betrachtet, die aktive Verminderung von schädlichen Klimagasen wird nicht betrachtet. Kohlendioxid (CO2) ist das Gas, das wesentlich für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Durch den Vorgang der Photosynthese im Blatt des Baumes wird Kohlendioxid (CO2) reduziert. Während der Kohlenstoff (C) im Holz gespeichert wird, geht der Sauerstoff (O) in die Atmosphäre. Nach diesem Vorgang ist das klimaschädliche Kohlendioxid nicht mehr in der Atmosphäre.
Die Menge, in der das geschieht, ist weitestgehend unbekannt. Als Faustformel kann angenommen werden, dass 1 Kubikmeter Holz etwa 1 Tonne CO2 reduziert.
Verwendet man dieses Holz für Bauwerke und ersetzt CO2-intensive Materialien wie Stahl, Beton usw., wird der Effekt der CO2-Reduzierung sogar noch vermehrt. Die Anrechnung der CO2-Senkenleistung von verbautem Holz ist deshalb international akzeptiert.
„In der Schweiz wird man im Rahmen der Revision des CO2-Gesetzes die Anrechnung von verbautem Holz auf die Leistung der CO2-Senkenwirkung deshalb im Artikel 11 a gesetzlich anerkennen.
Damit setzt die Schweiz in der Klimapolitik ein zukunftsweisendes Zeichen. Deutschland darf hier den Anschluss nicht verlieren.“ sagte Matthias Eisfeld, Geschäftsführer des Landesbeirates Holz NRW.
„Wir fordern deshalb, dass im Rahmen der Entwicklung zu der Umweltgesetzgebung in Deutschland die Anrechnung von verbautem Holz als CO2-Senkenleistung gesetzlich anerkannt wird.“ so Hella Stein, Sprecherin der Allianz Landesbeiräte Holz.






