(openPR) Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit müssen gleichermaßen berücksichtigt werden, erklären die Familienbetriebe Land und Forst zur Vorstellung des „Green Deal“ der Europäischen Kommission
Berlin, 22. Mai 2020. Die Europäische Kommission hat ihre Vorstellungen zur Ausgestaltung des Eu-ropean Green Deal konkretisiert und die „Farm-to-Fork“-Strategie sowie die Biodiversitätsstrategie veröffentlicht. Die Familienbetriebe Land und Forst begrüßen, dass Klimaschutz und Artenschutz auch in der Corona-Krise eine zentrale Rolle auf der Agenda der EU-Kommission einnehmen. Zu-gleich müsse sichergestellt sein, dass die Strategien nicht im Widerspruch zu anderen Nachhaltig-keitszielen stehen: „Nur eine Politik, die ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogen ist, ist wirklich nachhaltig. Wer Einschränkungen bei Pflanzenschutz und Bodendüngung fordert und 10 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche aus der Nutzung nehmen will, muss erklären, welche Fol-gen dies auf Preise, Arbeitsplätze und die Nahrungsmittelproduktion hat“, so Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst.
Zugleich sieht Elverfeldt auch Chancen: „Die Klimaziele können nur erreicht werden, wenn die Koh-lenstoffspeicher im Wald, in landwirtschaftlichen Böden und von Mooren genutzt werden. Ohne uns Land- und Forstwirte gibt es keinen Klimaschutz.“ Dazu müsse die Politik endlich eine Honorie-rung der CO2-Senkenleistung der Forstwirtschaft einführen. Die Modelle für eine CO2-Vergütung liegen auf dem Tisch.
Die Familienbetriebe Land und Forst vertreten die Interessen von Betrieben, hinter denen rund 50.000 Eigentümer, Familienmitglieder und Mitarbeiter stehen.
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