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Jubiläum des ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Centers (SPC)

26.05.201117:27 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Jubiläum des ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Centers (SPC)
Gemeinsames Engagement für eine Verkehrspolitik
Gemeinsames Engagement für eine Verkehrspolitik

(openPR) Mit einem großen Festakt haben das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) und sein Trägerverein, der Verein zur Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs (VFKSV), gestern ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Über 120 Teilnehmer folgten der Einladung ins Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Berlin, darunter hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sowie zahlreiche Mitglieder, Netzwerkpartner, Förderer und Freunde der Öffentlich-Privaten-Partnerschaft.


„Diese Form der Partnerschaft war vor zehn Jahren sehr innovativ, und – wie sich im Laufe der Folgejahre zeigte – auch sehr effizient“, erwähnte Prof. Klaus-D. Scheurle, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in seinem Grußwort. „Das SPC hat sich inzwischen als zentraler Ansprechpartner für viele Unternehmen und Organisationen etabliert, die sich für neue Wege mit alternativen Verkehrsträgern interessieren.“ Die anspruchsvolle Zielsetzung sei hochaktuell, gerade angesichts der prognostizierten weiteren Zunahme der Güterverkehrsströme. In diesem Zusammenhang ging Scheurle unter anderem ein auf den Aktionsplan Güterverkehr und Logistik, auf das nationale Hafenkonzept und die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Was am 9. Mai 2001 mit damals sieben Mitgliedern in der Handelskammer Hamburg initiiert wurde, ist heute zu einer anerkannten Institution geworden, die als neutraler Berater im Dialog mit Politik, Industrie, Handel und Spediteuren intermodale Logistiklösungen entwickelt. Im Vordergrund steht dabei die Verlagerung auf wassergebundene Verkehrsträger unter Einbeziehung von See- und Binnenhäfen als wesentliche Schnittstellen zwischen den einzelnen Verkehrsträgern. Derzeit zählt das Kompetenznetzwerk des SPC über 50 Unternehmen und Institutionen in Deutschland und Europa. Der Mitgliederkreis umfasst 31 private Unternehmen und Verbände sowie acht öffentliche Mitglieder: Dazu gehören neben dem Bundesverkehrsministerium die fünf Küstenländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die Binnenländer Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zu dem Verbund. Das süddeutsche Bundesland hat sich dem SPC erst vor kurzem angeschlossen.

„Wir müssen weiter deutlich machen, wie wichtig maritime Verkehrsstrukturen für die deutsche Wirtschaft sind“, forderte der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Maritime Wirtschaft, Eckhardt Rehberg, MdB. Leider sei diese Bedeutung vielen noch nicht bewusst, auch die Politik habe hier in den vergangenen Jahren Wichtiges versäumt. So sei Deutschland beim Ausbau des Transeuropäischen Netzes (TEN) noch ein weißer Fleck auf der Landkarte: „Es kann nicht sein, dass der Rhein als eine der bedeutendsten europäischen Wasserstraßen noch nicht in das europäische Gesamtnetz integriert ist.“ Die Zukunft des Transitlandes Deutschland basiere maßgeblich auch auf einer guten Verkehrsinfrastruktur. Hier habe das SPC bereits Vieles bewegt, so Rehberg.

Aufgrund höherer Kundenanforderungen, steigender Energiepreise, aber auch aus unternehmerischer Verantwortung sind Unternehmer aus der Transport- und Logistikwirtschaft zunehmend bereit, einen aktiven Beitrag zur Reduzierung von Klimagasen und Schadstoffen zu leisten. Auch hier hat das SPC einen wertvollen Beitrag geleistet: Von europäischen Straßen wurden seit 2001 mehr als 1 Milliarde Tonnenkilometer überwiegend auf das Wasser – aber auch die Schiene - verlagert. Dies entspricht über 100.000 LKW-Fahrten zwischen dem Ruhrgebiet und deutschen Seehäfen und ca. 60.000 Tonnen vermiedenen CO2-Emissionen. Dabei handelt es sich nur um Erstverlagerungen, die wirtschaftliche Effizienz und der Nutzen für die Umwelt dürften weitaus höher zu Buche schlagen.

In diesem Zusammenhang wies der neue Vorstandsvorsitzende des VFKSV, Frank C. Firnkes, Bereichsleiter Globale Logistik Strategie der K+S AG, auf die Vorgehensweise bei der Umrüstung von Schiffen auf die neuen, strengen Grenzwerte für Schwefel hin: „Das Ziel ist lohnenswert, aber viele vergessen die damit verbundenen hohen Finanzierungskosten für die Reeder.“ Auch habe man sich keine Gedanken über den hohen Energieverbrauch gemacht, der für die Entschwefelung von Treibstoffen notwendig sei. Hier würde mehr CO2 produziert, als später eingespart wird. „Wer also konkrete Forderungen stellt und strenge Vorgaben geballt durchsetzen will, sollte zuerst den gesamten Kreislauf unter die Lupe nehmen, um beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden und eine Rückverlagerung auf die Straße zu vermeiden“, merkte Firnkes an. Bereits jetzt stünden vor allem mittelständische Reedereien wegen steigender Treibstoffpreise vor großen Problemen.

In die nächste Dekade starten der VFKSV und das SPC mit einem neuen Vorstand, der auf der Mitgliederversammlung im Vorfeld des Jubiläumsempfangs für die nächsten zwei Jahre gewählt wurde. Neben dem Vorstandsvorsitzenden Frank C. Firnkes, der die Nachfolge des Bremer Unternehmers Konsul Robert O. Drewes antritt, wählten die VFKSV-Mitglieder Torsten Westphal, geschäftsführender Gesellschafter Arkon Shipping GmbH & Co. KG., zum zweiten Vorsitzenden. Als weitere Vorstandsmitglieder fungieren Detlef Bütow, Geschäftsführer Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH, Robert Baack, Geschäftsführer Lehnkering, der den Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) vertritt sowie Knut Sander, Geschäftsführer Robert Kukla GmbH.

„Wir sehen unsere bisherige Arbeit als eine Art Pionierleistung, die das Thema in den Köpfen der Entscheider zum Teil erst präsent gemacht hat“, resümiert SPC-Geschäftsführer Markus Nölke. „Doch Umdenken ist nur der erste Schritt, letztlich ist unser Ziel immer die konkrete Umsetzung nachhaltiger Transportlösungen. Dieses Ziel werden wir entschlossen weiterverfolgen.“

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