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Experte warnte vor Gefahr durch mikrobielle Infektionserreger

09.05.201117:54 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Experte warnte vor Gefahr durch mikrobielle Infektionserreger
GenerationenHochschule zum Thema „Die mikrobiellen Infektionserreger und wir – wer wird das letzte Wort haben?“.
GenerationenHochschule zum Thema „Die mikrobiellen Infektionserreger und wir – wer wird das letzte Wort haben?“.

(openPR) Am Dienstag, dem 3. Mai 2011, beschäftigte sich die beliebte Vorlesungsreihe GenerationenHochschule im AudiMax auf dem Wernigeröder Campus mit dem brisanten Thema „Die mikrobiellen Infektionserreger und wir – wer wird das letzte Wort haben?“. Mit dem Leiter des Bereiches Wernigerode des Robert Koch-Instituts, Prof. Dr. Wolfgang Witte, bekamen die über 200 Teilnehmer einen erstklassigen Fachmann zu Gesicht.



Begrüßt wurden die Besucher vom Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Hochschule Harz, Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, der dem gespannten Publikum den kompetenten Institutsleiter Witte vorstellte. Dieser nahm seine Zuhörer einleitend mit zu einem Ausflug in die Zivilisationsgeschichte und gab einen packenden Überblick über die größten zurückliegenden Infektionskrankheiten wie Pest und Syphilis. Durch die Entdeckung der Antibiotika verloren diese zunächst ihren Schrecken, allerdings „hatten die Wirte die Rechnung ohne die Gäste gemacht“, so der Experte, „die Erreger lernten sich zu wehren, indem sie Mehrfachresistenzen entwickelten“. Schuld daran seien unter anderem Mutationen, welche durch gewisse Umweltfaktoren begünstigt werden. So könnten beispielsweise auch Antibiotika die Resistenzentwicklung fördern, da sie den Selektionsdruck verstärken.

Im zweiten Teil der Vorlesung ging Prof. Dr. Wolfgang Witte insbesondere auf den Anstieg von Infektionen durch MRSA in Krankenhäusern ein. „In den vergangenen Jahren wurden die Krankenhäuser zunehmend auf Profit getrimmt, doch dabei wurde etwas Wichtiges vergessen: Hygiene“, meinte der Dozent und besprach anschließend mögliche Vorbeugungsmaßnahmen. Dazu zählten neben obligatorischer Hygiene ein sorgsamerer Umgang mit hochwirksamen Antibiotika, um den Selektionsdruck zu vermeiden sowie die Nutzung der Standardimpfungen. Darüber hinaus müssten verstärkt in die Antibiotikaforschung investiert und Richtlinien in Krankenhäusern erhöht werden, um MRSA-Infektionen einzudämmen. „Letztendlich gleicht unser Kampf gegen die Erreger dem des Herkules gegen die Hydra: ein ständig währendes Bemühen“, schloss Witte seinen Vortrag.

Die nächste GenerationenHochschule findet am Dienstag, dem 7. Juni 2011, zwischen 17 und 19 Uhr im AudiMax auf dem Wernigeröder Campus statt. Prof. Dr. (em.) Michael F. Jischa wird über die Thematik „Klimawandel und Energiewende“ diskutieren. Anmeldungen für diese Veranstaltung sind online unter www.generationenhochschule.de möglich. Hier sind ebenfalls das gesamte Veranstaltungsprogramm sowie fotografische Impressionen abrufbar.

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