(openPR) Die zunehmende Globalisierung macht vor keinem Halt – sei es Verkäufer oder Ingenieur, Bauarbeiter oder Arzt. Wer heute kein Englisch versteht oder sich nicht in englischer Sprache unterhalten kann, dem sind Grenzen gesetzt, privat wie im beruflichen Leben. Ein Großteil des Internets ist nicht deutschsprachig. Oft wird für Menschen, die nur eine einzige Sprache sprechen, schon eine einfache Reisebuchung im Internet zu einer Herausforderung. Geschweige denn der Urlaub im Ausland selbst. Für Mitarbeiter eines internationalen Konzerns ist Englisch ebenso unerlässlich wie für Ärzte oder Ingenieure, deren wichtige Fachartikel, Bücher und Konferenzen mittlerweile nur noch in der Weltsprache verfasst bzw. abgehalten werden.
Viele Eltern reagieren bereits auf diese Entwicklung und lassen ihre Kinder – im besten Fall – zwei- oder mehrsprachig aufwachsen. Doch nur wenige Familien sind per se multi-kulturell und bringen Mehrsprachigkeit in den Alltag ein. Hier greifen diverse Konzepte des Frühspracherwerbs – sei es ein mehrsprachiger Kindergarten, englische Schulen, eine weitere anderssprachige Betreuungsperson oder aber auch Frühstart-Kurse, beispielsweise angeboten vom Mortimer English Club. Manche Eltern sind jedoch immer noch skeptisch und haben Angst, ihr Kind durch einen "Sprachenwirrwarr" eher zu verunsichern oder gar die Muttersprache zu schwächen, anstatt das Gegenteil zu erzielen.
Etliche Sprach- bzw. Hirnforscher wie etwa Jürgen Meisel von der Universität Hamburg oder Manfred Spitzer von der Universität Ulm widerlegen diese Befürchtung als ungerechtfertigt. Sie plädieren eindeutig für den Frühstart, weil unser Gehirn dafür auch angelegt sei. Vor allem in den ersten Jahren – wie man auch am Beispiel der Muttersprache sieht – nehmen Kinder eine Fremdsprache mühelos auf. Unabhängig davon, wie intelligent oder sprachbegabt sie sind. Doch leider verliert sich diese Fähigkeit nach und nach. Während Drei- oder Vierjährige noch ganz mühelos in Sprachen hineinwachsen, schließt sich das Sprachfenster danach langsam. Im Alter von etwa 10 Jahren ist die Sprachentwicklung größtenteils abgeschlossen. Erst dann aber wird in der Schule meist mit der ersten Fremdsprache begonnen. Diese müssen sich die Schüler dann hart erarbeiten; mit Übersetzung aus der eigenen Muttersprache, Vokabelpauken und nicht mehr aus der kindlichen Intuition heraus – ein Problem in einer polyglotten Gesellschaft.
Hinzu kommt, dass nicht nur der Frühstart eine Rolle spielt, sondern ebenso die Art der Vermittlung. Auch hier bestätigt die Sprachforschung, dass intuitives, spielerisches Lernen sowie mit Begeisterung und Spaß vermittelte Vokabeln nicht nur für eine hohe Motivation, sondern auch für einen optimalen Lerneffekt sorgen. Denn das menschliche Gehirn merkt sich Dinge am besten, wenn es Bezüge herstellen kann und nicht nur bloße Vokabellisten auswendig lernt.
"Das ist ein wichtiger Aspekt, der im klassischen Schulsystem leider oft nicht berücksichtigt wird bzw. aufgrund Zeitmangels oder Klassenstärken auch nicht berücksichtigt werden kann", bemerkt Barbara Fels, Leiterin des gleichnamigen Learning Centers und des Mortimer English Clubs im Landkreis Ebersberg. "Mit der Mortimer-Unterrichtsmethode wirken wir hier ganz klar entgegen. Dort wird nach dem weltweit anerkannten muttersprachlichem Prinzip unterrichtet, wonach Kinder ab dem 2. Lebensjahr Englisch wie ihre Muttersprache lernen", so Fels. Das Erlernen einer zweiten Sprache im Kleinkind-Alter 'passiere' also im Rahmen der normalen Entwicklung und biete somit eine unwiederbringliche Chance: Mit Spiel, Spaß, Gesang, Bewegung und kreativen Tätigkeiten erlernten die Kinder innerhalb eines Jahres ganz nebenbei und mit viel Freude einen Wortschatz von 500 Vokabeln. Auch in den Nachhilfe- und Förderkursen für Schüler sowie bei den Erwachsenen- bzw. Seniorenprogrammen werde – auf das Alter und die Zielsetzung abgestimmt – Englisch mit Leidenschaft und Vergnügen vermittelt, was den Lernerfolg extrem steigern soll. "Unsere Unterrichtsmethode unterscheidet sich somit wesentlich vom klassischen Frontalunterricht bzw. anderen konventionellen Sprachschulen. Insbesondere Nachhilfeschülern wird die Freude an der englischen Sprache zurückgegeben und somit werden ihre Defizite kompensiert", sagt Fels. Sprachbegabung ist demnach einem jeden Menschen in die Wiege gelegt – sie sollte nur früh genug gefördert werden, was sich für sowohl für Schule als auch Beruf mit Sicherheit bezahlt macht. Wie das alte Sprichwort sagt: "Man lernt nicht für die Schule, sondern für das Leben."
Weitere Informationen sowie das Kursangebot finden Sie unter www.barbarafels.de
Quellen:
Stern 47/2008
Süddeutsche Zeitung 21.4.2007








