(openPR) Sascha Maassen vom „Team Abu Dhabi by tolimit“ kämpfte beim Porsche Mobil 1 Supercup Rennen in Monaco mit Kupplungsproblemen und musste seine Siegesambitionen abschreiben als er eine Durchfahrtsstrafe für einen Frühstart kassierte. Teamkollege Sean Edwards wird ebenfalls mit einer Durchfahrtsstrafe belegt und sichert sich Platz 10. Khaled Al Qubaisi erzielt bei seinem ersten Einsatz im Fürstentum einen respektablen 22. Platz.
Der anerkannte „Spezialist für enge Passagen“ Sascha Maassen zeigte seinen Mitbewerbern im Qualifying, dass er diesen Titel nicht umsonst trägt. Startplatz 2 und damit seine beste bisherige Qualifying-Leistung stand letztlich im offiziellen Ergebnis. Beim Rennstart rollt jedoch sein 911 GT3 Cup vorzeitig los, was ihm einen Frühstart einbringt: „Der Frühstart war eine Folge von Kupplungsproblemen, was nach außen hin natürlich aussieht, als hätte ich als Langstreckenspezialist Startschwierigkeiten. Das ärgert mich natürlich“, sagte der Fahrer mit den meisten Erfahrungen im Team.
Ein Frühstart, der in der Rennleitung nicht unbemerkt blieb. Die folgende Schadensbegrenzung führte dazu, dass dem 40-jährigen Porsche-Spezialisten zudem kurzzeitig der Motor abstarb. Nach Turbulenzen in der ersten Kurve reihte er sich letztlich auf Platz 7 wieder ein. Nach Absitzen der Durchfahrtsstrafe war am Ende nur Platz 19 drin.
Sean Edwards hingegen konnte seinen 911 GT3 Cup im Design des Partners Abu Dhabi Tourism Authority unbeschadet durch die Startturbulenzen schieben, musste dazu jedoch die erste Schikane abkürzen, um nicht mit Wettbewerbern zu kollidieren. Er verteidigte seine Startposition 4 und obwohl die Abkürzung ihn keinen Vorteil brachte, wurde auch er mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. „In den Turbulenzen beim Start hatte ich gar keine andere Wahl. Kollision oder Abkürzung. Die Strafe ist für mich unverständlich, weil ich mir keinen Vorteil verschafft habe. Dennoch haben die Stewards darauf hingewiesen, dass besonders in den ersten beiden Runden jede Abkürzung hart bestraft wird. Und das muss ich wohl oder übel akzeptieren.“
Khaled Al Qubaisi, der Porsche Mobil 1 Supercup Neuling aus den arabischen Emiraten erlebte ebenfalls ein turbulentes Rennen: „Es war mein erster Start in Monaco und mein oberstes Ziel war, mich aus Turbulenzen heraus zu halten. Das ist mir gelungen. Allerdings war das Rennen sehr turbulent. Um mich herum gab es einige Regelverstöße und Abkürzungen, die mich doch ziemlich irritiert haben. Auf Straßenkursen konnte ich bisher noch nicht viel Erfahrung sammeln. Daher freue ich mich auf das nächste Rennen in Valencia, an dem ich weiter üben kann.“
Teamchef Michael Seifert sieht das Rennwochenende mit gemischten Gefühlen: „Wir sind voller Erwartungen ins Rennen gestartet, haben hart gearbeitet, die Sonne scheint trotz Regenvorhersage. Jetzt fahren wir mit einer weiteren bitteren Pille wieder nach Hause. Klar, dass Sascha zeigen wollte, was in ihm steckt. Leider hat ihm die Kupplung dabei einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sean hat zum zweiten Mal eine sehr harte Strafe kassiert. Von Khaled haben wir an diesem Wochenende nur erwartet, die 107%-Regel zu schaffen. Es war sein erstes Rennen in den engen Straßen von Monaco. Und da ist seine Leistungssteigerung, die er mit jeder Session gezeigt hat, absolut bemerkenswert.“
Technikleiter Paul Schlotmann fügt hinzu: „Sehen wir es mal positiv: Wir sind froh, dass die Autos heil durch die engen Straßenschluchten gekommen sind. In der kurzen Zeit zwischen Barcelona und Monaco ist das gesamte Team bis an die Grenzen der Belastung gegangen. Das Ergebnis, das nach dem Qualifying zu erwarten war, wäre sicherlich eine gute Motivation gewesen, aber wir werden unsere Chance schon noch bekommen, zu zeigen, was in uns steckt.“
tolimit Geschäftsführer Hans-Bernd Kamps fügt hinzu: „Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Alle schlechten anscheinend auch. Monaco ist natürlich immer ein besonderes Rennen, bei dem viel Unvorhergesehenes passiert. Durchfahrtsstrafen gehören dabei zu den unbeliebteren Aktionen. Unser Team leistet tolle Arbeit, für die wir momentan noch nicht belohnt werden. Bedanken möchte ich mich bei unseren Partnern von Abu Dhabi Tourism Authority, der Deutschen Post und der Windreich AG für das Mitfiebern und Mitleiden hier vor Ort.“
Das nächste Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup findet am 27. Juni 2010 in Valencia statt.













