(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Was international für die Rohölnotierungen galt, galt nicht für den Heizölpreis. An den Warenterminbörsen bewegte sich heute einiges nach oben. Hier hingegen drückte der Euro, der so stark ist wie seit anderthalb Jahren nicht mehr und bescherte Mini-Abschläge, die jedoch von den Verbrauchern nach Aussagen des Handels kaum genutzt wurden.
Die Zuwächse bei den Rohölnotierungen gestern und heute – jeweils 50 Cent an jedem Tag und bei Nordseeöl (Brent) und US-Leichtöl (WTI) – zeugen von der vorläufigen Verunsicherung bei Anlegern. Neue Daten zu den Marktentwicklungen fehlen, sieht man mal vom positiven US-Arbeitsmarkt ab. Doch die positive Konjunktur in Nordamerika ist schon geraume Zeit kein Geheimnis mehr und fällt als Preistreiber aus.
Anleger warten deswegen gespannt auf die Reservedaten des amerikanischen Energieministeriums und einem Beschluss der US-Notenbank. Analysten rechnen allerdings damit, dass die FED ihre expansive Geldpolitik beibehält – sprich, billiges Geld wird in den Markt gedrückt, landet über kurz oder lang an den Warenterminbörsen, treibt dort Rohstoffpreise aller Art hoch, und, einzig positiver Nebeneffekt für Verbraucher hierzulande, drückt den Dollar. Dass es in den nächsten Tagen dabei bleiben könnte, zeigt der heutige Euro-Wechselkurs. Für knapp unter 1,47 US-Dollar wurde die europäische Einheitswährung heute gehandelt, so viel wie seit anderthalb Jahren nicht mehr.
Der starke Euro glich auch die Preissteigerungen in New York und London komplett aus. So änderte sich heute für deutsche Heizölkunden wenig, wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau am Morgen prognostiziert. Gegenüber gestern verloren die Preise minimal 7 Cent pro 100-Liter-Partie Heizöl EL. Bei einer Gesamtliefermenge von 3.000 Litern kostet die Partie nach Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau nunmehr 85,61 Euro.
Heizöl bleibt damit so teuer wie noch nie an einem 27. April und animierte nach Angaben des Handels kaum zu Bestellungen. Es nähert sich dem Niveau von 2008 an, als sich die Preise auf dem Weg zum Allzeithoch befanden. Hier dazu die Vergleiche zum jeweiligen Stichtag der Vorjahre:
Preis HEL 3.000 Liter am 27.04.2011 85,61 Euro
Preis HEL 3.000 Liter am 27.04.2010 69,76 Euro
Preis HEL 3.000 Liter am 27.04.2009 49,33 Euro
Preis HEL 3.000 Liter am 27.04.2008 82,92 Euro
Preis HEL 3.000 Liter am 27.04.2007 57,46 Euro
Preis HEL 3.000 Liter am 27.04.2006 64,01 Euro
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website http://www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/inform ationen_ceto_newsticker.pdf
Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.












