(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Endlich mal gute Nachrichten von der iberischen Halbinsel: Offenbar hat sich Spanien heute erfolgreich mit Geld eindecken können und dadurch nicht nur den Euro deutlich gestärkt (1,26 Dollar), sondern auch den Rohölpreisen Flügel verliehen. Die ließen sich am Morgen vom Iran-Säbelrasseln beeindrucken, anschließend übernahm Spanien die Rolle als Preistreiber des Tages. Das Mittelmeerland will nicht zum neuen Buhmann Europas werden und strampelt gewaltig, um so weit wie möglich aus eigener (und eben nur ein bisschen mit fremder) Kraft aus dem Jammertal zu kommen. Angesichts der heftigen ungelösten Probleme im Land – die extreme (Jugend-)Arbeitslosigkeit ist gleichsam soziales und wirtschaftliches Desaster – ist allerdings fraglich, wann die nächsten Negativ-News die positive Stimmung wieder eintrüben. Jedenfalls kostet ein Fass Brent gleich zwei Dollar mehr als heute Morgen (nämlich 102 Dollar), und WTI kletterte um etwa 1,50 Dollar (nämlich auf 86,70 Dollar je Fass).
Dass sich beim von uns allwerktäglich ermittelten bundesdeutschen Durchschnitts-Heizölpreis trotzdem nicht allzu viel geändert hat (100 Liter einer 3.000-Liter-Anlieferung kosteten heute 85,11 Euro und damit 37 Cent mehr als gestern), hat gleich mehrere Gründe: Erstens ruhte der Handel im Süden wegen des Feiertags Fronleichnam – ach so: Grüße in den Süden vom einzigen Katholiken in der Leipziger Schreibstube, der sich hier dem protestantischen Arbeitsethos unterzuordnen hat –, zweitens begrenzt die gemeinsame Bergtour von Euro und Rohöl die Auswirkung von Dollar-Rohölpreis auf Euro-Heizölpreis, und drittens fand der Großteil der Klettertour erst nach dem Mittagessen statt – uninteressant für die heutige (frühere) Preisbildung bei deutschen Heizölhändlern. Aber gegebenenfalls relevant für morgen.
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