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Gut angezogen: Wie Kommunen ihre Textilbeschaffung fair gestalten können

04.07.200517:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Gut angezogen: Wie Kommunen ihre Textilbeschaffung fair gestalten können
Dokumentation: Kommunaler Textileinkauf
Dokumentation: Kommunaler Textileinkauf

(openPR) Neue Dokumentation von agenda-transfer Agentur für Nachhaltigkeit GmbH erschienen.

Wie können Städte und Gemeinden bei der Beschaffung von Textilien mehr Verantwortung zeigen? Und was benötigen Kommunen wie Hersteller dazu? Um Fragen wie diese ging es beim Fachgespräch "Kommunaler Textileinkauf unter Berücksichtigung von Sozialstandards”, zu dem Agenda-Transfer in NRW in Kooperation mit der Eine-Welt-Beauftragten der Landesregierung NRW und der Kampagne für ‘saubere’ Kleidung Ende letzten Jahres eingeladen hatte. Die Ergebnisse dieses Austauschs liegen jetzt als PDF-Dokumentation vor, die kostenlos unter www.agenda-nrw.de in der Rubrik "Publikationen" herunter geladen werden kann.



Kommunen als Vorreiter
Einige Kommunen machen es schon vor: Die Düsseldorfer Feuerwehr trägt ausschließlich Dienstkleidung, die unter Einhaltung sozialer Mindeststandards hergestellt wurde. Die Stadt Bonn hat kürzlich beschlossen, keine Produkte mehr zu beschaffen, bei deren Herstellung ausbeuterische Kinderarbeit im Spiel war.
Damit noch mehr Städte und Gemeinden ihre Textilbeschaffung zukunftsfähiger ausrichten können, benötigen sie ebenso wie die Wirtschaftsunternehmen Unterstützung bei der Einführung, Umsetzung und Kontrolle von Sozialstandards. Das war eines der wesentlichen Ergebnisse des Fachgesprächs von Vorreitern und Interessierten, Beschaffern und Agenda-Akteuren, Nicht-Regierungsorganisationen, Unternehmens- und GewerkschaftsvertreterInnen im Umweltministerium NRW. Die Teilnehmenden erörterten zudem Möglichkeiten, langfristig ein Gütesiegel für Textilien einzuführen, die unter Berücksichtigung von Sozialstandards hergestellt wurden. Gute Erfahrungen gibt es bereits mit Labeln wie "TransFair”, mit dem seit vielen Jahren fair gehandelte Lebensmittel wie Kaffee, Tee und Honig und andere Produkte gekennzeichnet werden.


***

agenda-transfer Agentur für Nachhaltigkeit GmbH ist Ansprechpartner für nachhaltige Kommunalentwicklung und lokale Agenda 21 in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW ist die Agentur als "Agenda-Transfer in NRW" tätig. Der Fachbereich "Lokale Agenda 21 und Nord-Süd" unterstützt seit vielen Jahren kommunale Partnerschaften für eine zukunftsfähige Entwicklung. Er recherchiert gute Beispiele und Erfahrungen aus Städten und Gemeinden, bereiten sie auf und geben sie als Anregungen für die Praxis an Interessierte weiter.

Beratung für Kommunen
Für weitere Fragen und Beratung zur kommunalen Nachhaltigkeit steht Agenda-Transfer in NRW den nordrhein-westfälischen Kommunen gerne zur Verfügung:
Oliver Finus, Fon: 0228.60461-10, eMail E-Mail, Web: www.agenda-nrw.de

Pressekontakt:

Ana Lorena Gómez
Pressesprecherin
agenda-transfer Agentur für Nachhaltigkeit GmbH
Budapester Str. 11
53111 Bonn
Fon: 0228.60461- 20
Fax: 0228.60461- 38
www.agenda-transfer.de

agenda-transfer:
Weil Nachhaltigkeit eine Stimme braucht!

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