(openPR) Handwerkskammer stellt Ergebnis der Frühjahrsumfrage vor
Die deutsche Wirtschaft hat die Folgen der Finanzkrise im Jahr 2009 endgültig überwunden. Dies zeigt sich auch in Südbrandenburg – trotz des Auslaufens der Konjunkturprogramme und eines frühen Wintereinbruchs ist die Stimmung bei den Handwerksbetrieben deutlich gestiegen. Dies geht aus der Frühjahrskonjunkturumfrage der Handwerkskammer Cottbus (HWK) hervor.
Demnach schätzen mehr als 91 Prozent der Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage als gut oder befriedigend ein, während nicht einmal neun Prozent von einem schlechten Geschäftsklima sprechen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch fast 19 Prozent der Betriebe, die ihre Lage als schlecht bezeichneten. "Diese enorme Steigerung des Geschäftsklimaindex zeigt, dass das südbrandenburgische Handwerk den Weg aus der Krise gemeistert hat. Am besten ist die Stimmung mit 94,2 und 95,7 Prozent derzeit im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Die Unternehmen profitieren teilweise noch von Aufträgen aus dem Konjunkturpaket", erklärt Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der HWK.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: Vor allem für kleine Betriebe mit bis zu 19 Beschäftigten hat sich die wirtschaftliche Lage gegenüber dem Frühjahr 2010 verbessert. Insgesamt berichten mehr als die Hälfte aller Befragten von stabilen Umsatzentwicklungen. Über 75 Prozent der Handwerksbetriebe verweisen sogar auf konstante bis gestiegene Auftragsbestände, während im Vorjahreszeitraum fast jeder zweite Betrieb über geringere Umsätze klagte.
Die Beschäftigung im Handwerk ist von Stabilität gekennzeichnet. Die Betriebsinhaber setzen alles daran, qualifizierte Mitarbeiter zu binden. Knapp 87 Prozent der Betriebe haben ihre Beschäftigten im Unternehmen gehalten. Es wird die zukünftige Wirtschaftskraft entscheidend mitbestimmen, wie es den Betrieben gelingt, den demografischen Wandel zu meistern.







