(openPR) Trotz der vorsichtigen Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute für das nächste Jahr zeigt sich die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade optimistisch für 2012. „Wir sind zuversichtlich, dass die aktuell hervorragende wirtschaftliche Lage noch weit in das nächste Jahr anhält“, sagten die Hauptgeschäftsführer der Kammer, Norbert Bünten und Otto Schlieckmann. In der Herbstkonjunkturumfrage seien noch keinerlei Anzeichen einer gedämpften Konjunktur zu erkennen gewesen. „Und auch die Zukunftserwartungen der Betriebe zeigten nach oben“, so Bünten und Schlieckmann.
Besonders im Bau- und Ausbauhandwerk sei die Stimmung so gut wie lange nicht mehr. Das sei nicht zuletzt auf die Eurokrise und die Energiewende zurückzuführen. „Es wird wieder mehr ins Eigenheim investiert, und die energetische Sanierung steht unverändert hoch im Kurs“, stellten die Hauptgeschäftsführer fest. Vom Gesetzgeber erwarte das Handwerk ein vernünftiges Konzept zur steuerlichen Förderung der energetischen Sanierung. Dies könne ein Beitrag dazu sein, die konjunkturelle Lage zu stabilisieren, Innovationen anzustoßen und Beschäftigung zu sichern.
Sorge bereitet den Hauptgeschäftsführern aber die Frage nach dem handwerklichen Nachwuchs. „Sowohl bei den Auszubildenden als auch bei den Fachkräften spüren wir erste Zeichen eines Mangels“, sagten Bünten und Schlieckmann. Hier gelte es, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und ihnen attraktive Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Dazu diene vor allem die bundesweite Imagekampagne des Handwerks, die mit neuem Schwung im nächsten Jahr fortgesetzt werde. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit werde die Beratung in der Betriebsnachfolge sein. Für rund 20 Prozent der Betriebe im Kammerbezirk werde dieses Thema bis zum Jahr 2020 akut. „Wir haben daher für diese Beratungen zwei vom Land geförderte Nachfolgemoderatorinnen eingestellt“, erklärten Bünten und Schlieckmann. So könne der erhöhte Beratungsbedarf in diesem Bereich gut abgedeckt werden.







