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Energiewende als Chance für das Handwerk - Wettbewerb will auf Marktpotenzial aufmerksam machen

10.05.201114:45 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Energiewende als Chance für das Handwerk - Wettbewerb will auf Marktpotenzial aufmerksam machen
Energiesparwettbewerb der Handwerkskammer 2011
Energiesparwettbewerb der Handwerkskammer 2011

(openPR) Der geplante Atomausstieg hat Folgen – auch für das Handwerk. Kammervizepräsident Detlef Bade sieht darin eine große Herausforderung aber auch Chance, denn sowohl der Ausbau der Solar- und Windkraft als auch die notwendige Steigerung der Energieeffizienz könne für einen Auftragsschub im Handwerk sorgen. Vor allem die energetische Gebäudesanierung biete erhebliches Potenzial, da sie der Schlüssel zu mehr Energieeffizienz sei, erklärt der Vizepräsident anlässlich der Auftaktpressekonferenz für den Energiesparwettbewerb 2011 der Handwerkskammer und der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg.



Auf Gebäude entfallen nach Aussage Bades rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und etwa ein Drittel der schädlichen CO2-Emissionen in Deutschland. Die Potenziale für Energieeinsparungen und Treibhausgas-Reduktionen seien daher enorm: „Rund drei Viertel aller Wohngebäude wurden vor 1978 und damit vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet“, erklärt Bade. Viele dieser Gebäude seien nach wie vor nicht energetisch saniert. „Sie verbrauchen zuviel Energie, produzieren hohe Kosten und belasten unnötig die Umwelt“, so Bade. Das Bundesbauministerium gehe davon aus, dass durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs eingespart werden könne.

Nach Einschätzung von Bade erhält der Modernisierungsmarkt durch die Klimaschutz- und Energieeinsparziele der Regierung neue Impulse. „Nach einer aktuellen Marktstudie beläuft sich das Marktvolumen im Bereich der energetischen Gebäudesanierung, insbesondere der Wärmedämmung sowie Dach-, Heizungs- und Fenstermodernisierung, auf jährlich rund 24 Milliarden Euro“, erklärt Bade. Um die ehrgeizigen Energieeinsparziele zu erreichen, sei aber eine verlässliche Förderung der Gebäudesanierung erforderlich, denn für die wichtigste Investorengruppe, die Eigenheimbesitzer, sei die Förderung ein zusätzlicher Investitionsanreiz. „Die Mittelkürzungen der Bundesregierung im CO2-Gebäudesanierungsprogramm in 2010 und 2011 waren daher kontraproduktiv“, sagt Bade, „für die Zukunft fordern wir eine Anhebung und Verstetigung der Fördermittel auf mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr.“

Mit dem Energiesparwettbewerb, der in diesem Jahr in seine fünfte Runde geht, will die Handwerkskammer die Betriebe auf die Marktchancen rund um den Energiemarkt aufmerksam machen. „Durch den Wettbewerb wollen wir Handwerksbetriebe gezielt für die Themen Energieverbrauch, Energieeffizienz und Energieeinsparung sensibilisieren und anregen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen“, erklärt Eckhard Sudmeyer, Geschäftsführer der Handwerkskammer. Die Vorbildwirkung der Wettbewerbsbeiträge sei daher ein entscheidendes Kriterium bei der Bewertung. Auch in diesem Jahr führt die Handwerkskammer den Wettbewerb gemeinsam mit der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg durch. „Die jüngsten Ereignisse in Japan haben gezeigt, dass alle den Umweltschutz ernst nehmen müssen“, sagt Volksbank-Direktionsleiter Horst Schimke. Er ergänzt: „Klimaschutz braucht zuverlässige Partner, deswegen unterstützen wir als Bank den Wettbewerb gerne“. Ab sofort können bis zum 30. September Projekte bei der Handwerkskammer in Braunschweig eingereicht werden.

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