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Abschied von der Handwerkskammer

20.01.201217:04 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Abschied von der Handwerkskammer
Otto Schlieckmann
Otto Schlieckmann

(openPR) Nach fast 40-jähriger Tätigkeit für die Handwerkskammer in Braunschweig legt Hauptgeschäftsführer Otto Schlieckmann sein Amt nieder.

Seit 39 Jahren ist Otto Schlieckmann im Einsatz für das Handwerk in der Region Braunschweig. Nun hat er zum Jahresbeginn sein Ausscheiden aus dem Amt des Hauptgeschäftsführers bekannt gegeben. „Der Zeitpunkt zum Jahreswechsel bot sich an“, sagt Schlieckmann. Daher habe er sich entschieden, nun kürzer zu treten. Für das eine oder andere Projekt stehe er der Handwerkskammer aber noch zur Verfügung. Die offizielle Verabschiedung wird auf seinen Wunsch am 6. Juni im Rahmen des Ginkgofestes der Handwerkskammer stattfinden, das Schlieckmann maßgeblich mit geprägt hat.



Am 1. Januar 1973 hat Otto Schlieckmann als Betriebsberater bei der Handwerkskammer Braunschweig angefangen. Bereits zwei Jahre später übernahm er die Leitung der Abteilung und richtete sie als Dienstleister für die Mitgliedsbetriebe aus. Dazu gehörte für ihn von Anfang an der enge Kontakt zu den Betriebsinhabern und Handwerkern sowie den Vertretern der ehrenamtlichen Gremien im Kammerbezirk. Zahlreiche Betriebsbesuche und die Teilnahme an den diversen Veranstaltungen in der Region gewährleisteten, dass Schlieckmann immer dicht an den Betrieben und ihren Sorgen und Nöten war. Das diente auch seiner Tätigkeit als Dozent in Fortbildungsseminaren der Kammer, die er von Anfang an übernahm.

Viele Jahre unterrichtete Schlieckmann in Unternehmensführungslehrgängen des niedersächsischen Handwerks in Soltau. Anfang der 1980er Jahre begann er dann mit dem Aufbau der so genannten Akademie des Handwerks in der Braunschweiger Kammer. Nach der Grenzöffnung im Jahr 1990 unterrichtete er Tausende von Handwerkern im Nachbarbezirk der Kammer Magdeburg, zu der die Kammer bis heute partnerschaftliche Beziehungen unterhält. Außerdem füllte Schlieckmann auch die Funktion des Pressesprechers aus, die es als eigene Stelle zu damaliger Zeit noch nicht gab.

1991 übernahm Schlieckmann die Leitung des Berufsbildungszentrums Braunschweig in der Hamburger Straße und sorgte für den weiteren Ausbau der Schulungsstätte. Im selben Jahr wurde er auch Geschäftsführer der Kammer. Nur zwei Jahre später folgte die Wahl zum Hauptgeschäftsführer und damit die Rückkehr zum Burgplatz, wo Schlieckmann bis zum Ende seiner Dienstzeit sein Büro hatte. Von hier aus führte er die Verwaltung der Kammer und setzte in den 19 Jahren seiner Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer wichtige Impulse für die Arbeit der Kammer und das Handwerk der Region. Ein großes Anliegen war ihm von Beginn an, dass die Handwerkskammer und das Handwerk stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Das hatte nicht nur die Einführung einer Stelle für Öffentlichkeitsarbeit zur Folge, sondern auch die Einführung öffentlichkeitswirksamer Großveranstaltungen wie zum Beispiel der jährlichen Meisterfeier in der Braunschweiger Stadthalle. Auch seine eigene Präsenz auf nahezu allen wichtigen Veranstaltungen in der Region sorgte dafür, dass das Handwerk und die Handwerkskammer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und in das Bewusstsein der Menschen getreten sind.

Schon früh erkannte Schlieckmann aber auch, wie wichtig es ist, nicht nur über die Grenzen des Kammerbezirks, sondern über die Grenzen Deutschlands hinaus zu schauen und das Handwerk internationaler zu machen. Dazu intensivierte er einerseits den Kontakt zu der südfranzösischen Partnerkammer in Nîmes und sorgte für regelmäßige gegenseitige Besuche und Austausche auch auf Mitarbeiterebene. Andererseits forcierte er die internationale Mobilität von jungen Handwerkern und veranlasste, dass sie im Rahmen von Leonardo-Projekten der Handwerkskammer einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren konnten.

Auch intern setzte Schlieckmann Akzente und stellte die Weichen der Handwerkskammer in die Richtung eines modernen Dienstleisters. Diese Entwicklung gipfelte in der Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems in der Handwerkskammer mit abschließender erfolgreicher Zertifizierung im Jahr 2005. Darüber hinaus verfolgte er den kontinuierlichen Ausbau des Steinmetzzentrums in Königslutter und des Berufsbildungszentrums in Braunschweig, damit die Bildungszentren der Handwerkskammer stets den steigenden Anforderungen in der Aus- und Fortbildung gerecht blieben. Noch im Jahr 2010 schob er mit diesem Ziel Investitionen für das Berufsbildungszentrum in Höhe von rund 13, 5 Millionen Euro an. Für seine vielfältigen Verdienste um das Handwerk erhielt Schlieckmann im Jahr 2005 vom Zentralverband des deutschen Handwerks die höchste Auszeichnung, die das Handwerk zu vergeben hat, nämlich das Handwerksabzeichen in Gold.

Auch bundesweit sorgte Schlieckmann für Furore, als er gemeinsam mit seinem Lüneburger Kollegen Norbert Bünten und den Ehrenamtsträgern beider Kammern die Fusion der Handwerkskammern Braunschweig und Lüneburg-Stade in Angriff nahm. Im Jahr 2009 ist damit die flächenmäßig größte Handwerkskammer Norddeutschlands und eine der größten Kammern bundesweit entstanden. Drei Jahre hat Schlieckmann diese Fusion und ihre Folgen noch mit begleitet, obwohl er eigentlich bereits im Jahr 2010 in den verdienten Ruhestand hätte gehen können. Nun aber überlässt er seinem Kollegen Norbert Bünten alleine das Ruder und freut sich auf die freie Zeit, die er künftig stärker seiner zweiten großen Leidenschaft widmen will, nämlich dem MTV Braunschweig, dessen Präsident er seit vielen Jahren ist.

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