(openPR) Da sagt man immer, dass hier in Österreich die Parteien miteinander nicht reden könnten und wenn man auf Bundesebene schaut, so stimmt dies auch.
Die sich als Grossparteien bezeichnen, verweigern das Gespräch mit der Opposition und umgekehrt.
Schaut man allerdings in den Bereich der Kleinpartein, so findet man eine ganze Reihe von Parteien, die gemeinsam arbeiten, gemeinsam nach Lösungen suchen und gemeinsam im Frieden existieren.
DEMOKRATISCHE BESTREBUNGEN IN ÖSTERREICH
Ausgehend von Pomarolis "Neutrales Freies Österreich", der es als Erstes versuchte, die Kleinparteien zu einen, haben sich in der Folge mit Mannschaften wie "Rettet Österreich" oder "Plattform Direkte Demokratie",Sammelbecken für Kleinparteien, ein demokratisches System der Zusammengehörigkeit gebildet.
Gemeinsam ist bei all den Gruppen der Wunsch Vertreter für das Volk zu sein, die direkt vom Volk beauftragt werden und die auch die Entscheidungsfindung dem Volk mittels Volksabstimmungen überlassen.
Die Funktion des Politikers wird vom Herrscher zum leitenden Angestellten und Moderator.
GIBT ES IN DER FOLGE KEIN PROGRAMM?
Gerade weil diese Gruppen auf die Basisdemokratie oder direkte Demokratie beharren, werden sie von ihren Gegnern oft damit aufgezogen: Sie hätten kein Programm.
Diesem ist nicht so.
Und auch dem weiteren Vorwurf, sie hätten kein einheitliches Auftreten muss lebhaft wiedersprochen werden.
Wie man anhand der österreichischen Bürgerpartei oder der Christlich Liberalen Union sieht, entstehen auf basisdemokratischen Weg sogar Programme, die denen der Grossparteien weitaus überlegen sind.
EINER DENKT, ZWEI DENKEN MEHR, ALLE MITEINANDER FINDEN DIE LÖSUNG
Wer es nicht glaubt, sollte einmal auf dem österreichischen Boten (http://jachwe.wordpress.com), dem offiziellen Sprachrohr der Christlich Liberalen Union vorbeischauen.
Der Unterschied ist eher darinnen zu sehen, dass Alle gemeinsam einen Gedanken tragen.
Daher werden auch die Programmpunkte basisdemokratisch entschieden.
CHAOS ODER ZUKUNFTSVISION
Basisdemokratie ist folglich kein Chaos, sondern das Umsetzen der Aufträge durch den Bürger.
Bleibt die Frage, wann wohl die angeblich grossen Parteien (heute gibt es in Österreich keine Grossparteien mehr) dies erkennen, wann sich der Bürger das Recht nimmt, für sich selbst Entscheidungsträger zu sein.
Euer
Pastor Hans-Georg Peitl







