(openPR) Der Medizinproduktehersteller Össur Europe hat seine Total Knee Prothesen zurückgerufen. Es handelt sich dabei um die Kniegelenksprothesen mit der Modell-Nr. 2100, die von Oktober 2010 bis Januar 2011 produziert wurde. Das Unternehmen sieht die Gefahr eines Produktversagens, etwa durch einen Implantatbruch, und damit das Risiko von Verletzungen des Trägers.
Össur hat deshalb weltweit alle belieferten Ärzte und Krankenhäuser sowie die Aufsichtsbehörden über die möglichen Gefahren und den Rückruf in Kenntnis gesetzt. Patienten, denen ein solches Prothesenmodell implantiert wurde, sollten sich mit ihren behandelnden Ärzten in Verbindung setzen. Gegebenenfalls kann die Prothese explantiert und durch ein anderes Modell ersetzt werden. Össur weist daraufhin, dass der Fehler auch dann bestehen kann, wenn keine Funktionsstörungen der Prothese aufgetreten sind.
Nähere Informationen zu dem Rückruf sind über die Sicherheitsinformation des Herstellers Össur auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (www.bfarm.de) erhältlich.












