openPR Recherche & Suche
Presseinformation

So bleibt mehr pro Kunde übrig

Bild: So bleibt mehr pro Kunde übrig
Dipl.-Ing. Michael Wentzke
Dipl.-Ing. Michael Wentzke

(openPR) Die Analyse der Kundenprofitabilität mit der Methodik des Rapid Business Modeling fördert eine Vielzahl von aufschlussreichen Details zu Tage:

Welche Produkte hat der Kunden in welchen Mengen und zu welchen Preisen erhalten? Und wie sieht die Profitabilität bei diesem Kunde pro bezogenem Produkt aus? Auch ein unter dem Strich profitabler Kunde kann Produkte bezogen haben, die bei diesem Kunden nur einen Verlustbeitrag bringen. Anders herum gilt natürlich auch, dass ein insgesamt verlustreicher Kunde durchaus Produkte gekauft haben kann, die einen Ertragsbeitrag leisten.



1. Prozesskosten werden transparent gemacht

Damit man herausfinden kann, wo der Hebel für Ertragssteigerungen anzusetzen ist, benötigen Unternehmen einen Überblick über diejenigen Aufwendungen, die notwendig sind, um einen Kunden mit allen Leistungen zu versehen. Dies reicht über die vertrieblichen Aktivitäten, einen Auftrag zu gewinnen bis hin zur Auftragsabwicklung und Überprüfung des Zahlungseinganges nach Rechnungslegung und Versand der Ware.

Teure Abwicklungen für Kunden wären beispielsweise zahlreiche Kleinaufträge mit entsprechend hohem Bearbeitungsaufwand dieser Aufträge. Abhilfemöglichkeiten wären einerseits die Bündelung dieser Aufträge zu größeren durch einen stark erhöhten Mindermengen-Preisaufschlag für kleine Ordervolumina. Alternativ käme eine Verlagerung der Kleinaufträge auf eine weniger ressourcenintensive Transaktionsplattform in Frage, beispielsweise in Form eines Online-Shops, der viele Prozessschritte automatisiert ablaufen lassen kann.

2. Pareto gilt auch für Prozesskostenoptimierung

Erst die detaillierte Betrachtung der direkten und indirekten Kosten pro Kunde ermöglicht gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen eine Diskussion über konkrete Verbesserungsmöglichkeiten, um verlustbringende Kunden wieder in die Ertragszone zu führen. Hier sind sowohl in vertrieblichen Aktivitäten als auch in den Prozessen der Leistungserstellung und im Administrationsbereich konkret erkennbare Ertragspotenziale zu heben. Eine Paretodarstellung der Gemeinkostenanteile pro Kunde gibt einen Vorschlag, mit welchen Themen aufgrund der Kostenrelevanz begonnen werden sollte.

3. Identische Vorgehensweise für Verbesserung der Produktprofitabilität

Auch materielle Produkte und Dienstleistungen durchlaufen die Prozesse der Leistungserstellung, neben den direkten Einzelkosten für Material, Energie, Vorprodukten, Montagen etc. sind auch die Fertigungsgemeinkosten auf Produkte umzulegen, darunter fallen unter anderem Kosten der Qualitätssicherung, der Instandhaltung und der Fertigungsdisposition wie auch anteilige Beschaffungskosten und Aufwendungen für die innerbetriebliche Logistik.

4. Komplexität - der stille Kostentreiber

Gerade Unternehmen mit einer sehr großen Produktpalette und möglicherweise noch sehr unterschiedlichen Fertigungsprozessen leiden unter ihrer eigenen Komplexität - die Profitabilität der Produkte ist sehr uneinheitlich, es ist in solchen Fällen nicht ungewöhnlich, dass nur wenige Produkte ertragreich sind, etliche Produkte leisten nur einen geringen Ertragsbeitrag und leider nicht wenige Produkte reduzieren den möglichen Ertrag kräftig.

Wenn ein Produkt bei keinem Kunden auf schwarze Zahlen kommt, stimmt entweder der Verkaufspreis nicht, oder das Unternehmen kann dieses Produkt nicht kostengünstiger fertigen. Die Marktfähigkeit einer Preisstellung kann rasch geklärt werden - vorausgesetzt, die Datenbasis aus dem Markt ist hinreichend solide. Bei den Produktkosten empfiehlt sich wieder eine Detailbetrachtung. Hohe Kostenanteile im Bereich Intralogistik, Umrüsten und Stillstandskosten der Fertigungsmaschinen deuten auf Kostentreiber hin, denen die Aufmerksamkeit der jeweiligen Verantwortlichen gehört.

5. Prozesskosten sind für Dienstleister entscheidende Ertragstreiber

Auch Dienstleistungsprodukte haben ihre Herstellkosten, nur werden diese selten genau und detailliert genug erfasst: durchlaufen Bearbeitungs-Vorgänge von Finanzdienstleistern wie Banken und Versicherungen aufgrund von unklaren Informationen Abteilungen mehrfach, ist der Ressourcenverbrauch natürlich auch höher. Die Verbesserungspotenziale im Dienstleistungsbereich - und dies gilt auch für technische Dienstleistungen wie Montagen, Reparaturen, Prüfungen etc. - sind groß, werden die Abläufe genauer betrachtet und konsequent nach den Kriterien Qualität, Verfügbarkeit, Kundennähe und Kosten bewertet. Das Ranking der Aktivitätskosten lenkt den Blick auf die relevanten Kostenblöcke der Leistungserstellung und ermöglicht auch hier Verbesserungen mit großer Präzision.

Die Kostenpositionen für Kostenarten und Kostenstellen aus dem Rechnungswesen und die Verkaufszahlen des Vertriebes nach Kunden und Produkten in Verbindung mit den Fertigungsberichten ergeben eine erste Grundlage für eine Modellierung, die mit den Schätzungen der Führungskräfte zu den relevanten Aktivitäten und ihren personalen Ressourcen ergänzt wird. Ein so in wenigen Stunden erstelltes erstes Datenmodell ist eine ausgezeichnete Grundlage zur Verbessserung der Kunden- und Produktprofitabilität, weil es auf schon im ersten Schritt ausreichenden Fakten basiert und viele sonst verborgene Einzelheiten der Kostenbestandteile für Kunden und Produkte sichtbar macht. Das Management erhält die wichtigen Arbeitspakete zur Verbesserung der Profitabilität auf dem Silbertablett serviert.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 520959
 104

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „So bleibt mehr pro Kunde übrig“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Lintea Unternehmensberatung

Bild: Erfolgreich digital zusammen arbeitenBild: Erfolgreich digital zusammen arbeiten
Erfolgreich digital zusammen arbeiten
Das Autorenteam mit Jürgen und Patrick Kurz und Marcel Miller hat Ende Juni 2020 das Buch „Erfolgreich digital zusammen arbeiten“ veröffentlicht. Es zeigt des Lesern, wie effiziente Teamarbeit mit Microsoft 365 gelingt. Auf vielen Büro-Computern ist Software für effizientes digitales und mobiles Arbeiten durchaus vorhanden, aber in der Praxis wird von diesem Angebot mit seinen zahlreichen Funktionen oft nur weniger als 20% genutzt. Hinzu kommt, dass die Vielzahl der Tools den Überblick erschwert. Und somit wird die gedachte Effizienzsteigerun…
Bild: First-Class-Vertrieb, den Kunden liebenBild: First-Class-Vertrieb, den Kunden lieben
First-Class-Vertrieb, den Kunden lieben
Der Vertrieb soll Aufträge, Absatz und Umsatz bringen. Ein Vertrieb, den Kunden lieben - das mag in vielen Ohren zu sehr nach Kundengeschenken klingen. Das ist aber nicht gemeint. Häufig ist von der "Kundenfront" die Rede, an der "Preiskriege" und "Rabattschlachten" ausgetragen werden. Das Vokabular der militärischen Auseinandersetzung ist gerade in Marketing und Vertrieb weit verbreitet und deutet auf Konfrontation hin. Das ist sicher keine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Kunden-Akquisition. "Druckvoller" Vertrieb ist kein Garant f…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bonuspunkte sammeln ist beliebt
Bonuspunkte sammeln ist beliebt
… Rabatte mit Bonuskarten. Sei es beim Bäcker um die Ecke, beim Brotkauf, in Lebensmittelmärkten, Schuhgeschäften, Apotheken oder in der Waschanlage. Punkte sammeln ist IN. Denn da bekommt der Kunde etwas für seine Treue zurück. Und dies ist ein gerechter Weg für Unternehmer und Kunde. Der Kunde, der mehr kauft, darf sich über höhere Rabatte freuen, als …
Bild: MeinVersicherungsmanager.de ist die sichere Variante Versicherungen online abzuschließen!Bild: MeinVersicherungsmanager.de ist die sichere Variante Versicherungen online abzuschließen!
MeinVersicherungsmanager.de ist die sichere Variante Versicherungen online abzuschließen!
… der Digitalisierung wird immer mehr online eingekauft, Verträge und Tarife verglichen sowie abgeschlossen. Auch die Versicherungsbranche ist mittlerweile digital unterwegs und gibt Kunden die Möglichkeit, Versicherungen online abzuschließen. Jedoch macht ein großer Teil der Kunden seine Verträge bei einem Versicherungsberater. ZU RECHT! Denn Versicherungen …
Bild: Sorgfalt beim AngebotBild: Sorgfalt beim Angebot
Sorgfalt beim Angebot
Wer seinem Kunden ein Angebot schreibt, sollte hierauf viel Sorgfalt verwenden: Immerhin ist das Angebot wesentlicher Teil des Vertrages. Probleme gibt es in der Praxis, wenn der Kunde glaubt, der Auftragnehmer würde etwas machen und dass diese Tätigkeit im Preis inbegriffen sei, umgekehrt aber der Auftragnehmer wiederum meint, dass er dafür nicht zuständig …
Bild: Verkaufen im Fitness Club - Antonio SilvaBild: Verkaufen im Fitness Club - Antonio Silva
Verkaufen im Fitness Club - Antonio Silva
Kennen Sie die Zehn Goldenen Gesetze des Fitness-Verkaufs? 1. Bleiben Sie mit dem Kunden im Gespräch! 2. Ermitteln Sie die Bedürfnisse des Kunden! 3. Orientieren Sie sich an den Bedürfnissen des Kunden! 4. Geben Sie dem Kunden offen und ehrlich Auskunft über Preisstruktur und Kosten! 5. Wer hat was in der Sportanlage zu sagen - der Kunde will wissen, …
Shortlist - Konvergenz Award 2003
Shortlist - Konvergenz Award 2003
Shortlist Konvergenz Award 2003     AUDI  Kunde: AUDI AG Betreuende Medien-Agentur: Mediacom Betreuende Kreativ-Agentur: Philipp und Keuntje / Saatchi & Saatchi     Buena Vista International  Kunde: Buena Vista International Germany Betreuende Medien-Agentur: Carat Wiesbaden Betreuende Kreativ-Agentur: nakedToast     Brinkmann Niemeyer  Kunde: …
Kundenkarten - Kunden erfolgreich an das eigene Unternehmen binden und den Kunden glücklich machen
Kundenkarten - Kunden erfolgreich an das eigene Unternehmen binden und den Kunden glücklich machen
Was sind Kundenkarten? Kundenkarten sind Systeme, die zur Kundengewinnung und Kundenbindung eingesetzt werden. Der Kunde erhält besondere Angebote, die ihm einen Vorteil bringen. Durch Kundenkarten bindet das Unternehmen den Kunden an sich, verschafft ihm ein gutes Gefühl durch den Spareffekt und sorgt somit dafür, dass der Kunde mit der Kundenkarte …
Vistano bietet mit der Vorkasse neues Zahlungsmodell an
Vistano bietet mit der Vorkasse neues Zahlungsmodell an
Frankfurt am Main, 24.01.2011 – Das Beratungsportal Vistano hat sein Zahlungsportfolio erweitert und bietet ab sofort eine neue Möglichkeit an – die Vistano-Vorkasse. Der Kunde hat bei diesem Modell die Möglichkeit, schnell und unter Angabe weniger Daten seine Beratungsdienstleistung in Anspruch zu nehmen. Wie bei dem klassischen Vistano-Account hat …
Bild: New Media Award 2008 - And the winner is...Bild: New Media Award 2008 - And the winner is...
New Media Award 2008 - And the winner is...
… in diesem Jahr erneut für Deutschland bei der Young Lions Cyber Competition ins Rennen. Die Gewinner im Überblick Online: 1. Platz Kampagne: Sportschau-Chor Produkt/Kunde: ARD Programmdirektion Agentur: Pilot 1/0 2. Platz Kampagne: Müllermilch - Der kleine Hunger kommt Produkt/Kunde: Molkerei Alois Müller Agentur: Pilot 1/0 3. Platz Kampagne: Fummeln …
Kunde & Co Düsseldorf mit zwei neuen Etats
Kunde & Co Düsseldorf mit zwei neuen Etats
Internationaler Marketing- und Brandingspezialist überzeugt Merz Pharmaceuticals und das Traditionsunternehmen Heimeier Düsseldorf, 01. Oktober 2008. Der internationale Marketing- und Brandingspezialist Kunde & Co darf sich über zwei neue Kunden freuen: Seit August berät das Team um Björn Olsen und Dirk Kutzim am Standort Düsseldorf das Healthcare-Unternehmen …
Bild: Geschenk? – Ein neues Konzept revolutioniert das VerschenkenBild: Geschenk? – Ein neues Konzept revolutioniert das Verschenken
Geschenk? – Ein neues Konzept revolutioniert das Verschenken
Geschenke individuell gestalten – kinderleicht personalisieren Meinkaffee.de fasziniert mit einem innovativen Konzept. Es bietet die uneingeschränkte Möglichkeit für den Kunden, die Ausarbeitung seines Produkts selbst zu bestimmen. Dadurch kann der Kunde seiner Kreativität freien Lauf lassen, hochwertigen Kaffee personalisieren und somit zum perfekten …
Sie lesen gerade: So bleibt mehr pro Kunde übrig