(openPR) Erfahrungsgemäß reichen die Haushaltsmittel von Staat und Kommunen zur Finanzierung von Maßnahmen für das Allgemeinwohl nicht aus. Es drohen Staatsverschuldung und Abhängigkeit von den Finanzmärkten. Sprüche von Alternativlosigkeit und von Dringlichkeit und Notwendigkeit von Sparmaßnahmen machen die Runde und werden geglaubt.
Besonders der Spruch von der Alternativlosigkeit überzeugt mich nicht, so Gerhard Hein von Stiftung Europaverständigung e.V. Es gäbe immer eine Alternative zum Bestehenden. Es könne jedoch keine Besserung erwartet werden, wenn die Finanzierung des Allgemeinwohls immer wieder nur mit den begrenzten Möglichkeiten und Instrumenten des selben Wirtschaftssystems versucht werde.
Als Alternative zu der bisherigen Finanzierung der Maßnahmen für das Allgemeinwohl müsse deshalb ein völlig neues System entwickelt werden. Aus diesem Grunde wirbt Hein schon seit Jahren für ein Verfahren zur sozialen Wertschöpfung im Rahmen einer gesetzlichen Fürsorgewirtschaft.
Doch wie könnte ein solches Verfahren aussehen und in der Praxis funktionieren?
Es genüge ja nicht, mit dem Begriff Soziale Wertschöpfung einfach nur eine neue Worthülse in die Welt zu setzen. Die Hülse müsse auch mit einem Inhalt gefüllt werden!
Deshalb wurde die Soziale Wertschöpfung veranschaulicht und nachvollziehbar gemacht, indem für sie ein Funktionsmodell entwickelt wurde. An Hand dieses Modells könne die Soziale Wertschöpfung schrittweise von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Das sei eine Frage des politischen Willens.
Fazit: Die Maßnahmen für das Allgemeinwohl ließen sich auf der Grundlage des Modells und eines noch zu schaffenden Fürsorgewirtschaftgesetzes (siehe Entwurf) bedarfsgerecht finanzieren. Staatsverschuldung ist vermeidbar!
Das Funktionsmodell siehe unter
www.stiftung-europaverstaendigung.de/Funktionsmodell.htm

















