(openPR) Frankfurt am Main, 26. Juni 2008 – „Die Deutschen gehören beim Thema Kommunikations-Controlling weltweit zu den führenden Nationen“, sagt BrandControl-Geschäftsführer Dr. Harald Jossé. Das ist der Eindruck, den der Markencontrolling-Experte aus Frankfurt am Main auf dem Kongress "World Public Relations Conference & Festival" von 23. bis 24. Juni in London gewonnen hat. Dr. Jossé vertrat dort den Arbeitskreis „Wertschöpfung durch Kommunikation" der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), dem er seit mehreren Jahren als aktives Mitglied angehört und der mit einem eigenen Stand vertreten war. Themenschwerpunkt der Veranstaltung war „The Public Benefit of PR – Developing Society through Effective Communication“.
In Gesprächen mit weltweiten Verantwortlichen für Unternehmens- und Marketingkommunikation habe sich gezeigt, dass das von der DPRG entwickelte Controlling-Modell deutlich weiter entwickelt sei, als die Systeme in vielen anderen Ländern, sagt Dr. Jossé. Mit Hilfe des Controlling-Verfahrens können Unternehmen die Wertschöpfung ihrer Kommunikation messen.
Unter Leitung von Jörg Pfannenberg und Prof. Ansgar Zerfaß hat der DPRG-Arbeitskreis ein Modell entworfen, das sich an den von Kaplan / Norton entwickelten Konzepten der „Strategy Maps“ und „Balanced Scorecard“ orientiert. Grundsätzlich geht es hierbei darum, Werttreiber, „Value Links“ und „Key Performance Indicator“ (KPI) der Kommunikation zu identifizieren und in ihrem Wirkungszusammenhang darzustellen. „Im Austausch mit Kollegen aus Kanada, England und Italien sowie Weißrussland, Serbien, Indien und Pakistan habe ich festgestellt, dass derartige Evaluationssysteme dort noch weitgehend unbekannt sind“, sagt Dr. Jossé. Dennoch nehme weltweit der Druck auf die Kommunikatoren zu. Sie müssten den Wert ihrer Arbeit anhand von harten Zahlen nachweisen, so der Markencontrolling-Experte.
In Deutschland hätten hingegen bereits viele Unternehmen erkannt, dass sie den Erfolg ihrer Kommunikationsmaßnahmen mit speziellen Messinstrumenten nachweisen und optimieren können. Die Chemiekonzerne Evonik und Lanxess sowie die Deutsche Börse vertrauen beispielsweise seit einigen Monaten auf die Kommunikations-Controlling-Systeme von BrandControl. „Viele CEOs fordern mittlerweile Zahlen, die belegen, inwiefern die Kommunikation zur Wertschöpfung des Unternehmens beiträgt“, erklärt Jossé den Trend. Ihnen reiche es nicht mehr, nur zu wissen, wie viel sie in die Kommunikation investieren. „Für Kommunikatoren, die heute noch glauben, auf Dauer mit Medienresonanzanalysen oder profanen Awareness-Messungen durchzukommen, wird es schon bald ein unsanftes Erwachen geben“, prognostiziert Jossé.











