(openPR) Den Rechtsanwälte Blazek Ellerbrock Malar Trube liegt ein Musterschreiben der Garbe Logimac AG aus Hamburg vom 25. Februar 2011 vor, mit welchem den Anlegern (atypisch stillen Gesellschaftern) der AG angeraten bzw. zum Beschluss gestellt wird, dass die AG auf ein an die Garbe Holding AG & Co. KG ausgegebenes, unbesichertes Darlehen in Höhe von rund 85,8 % verzichtet. Dieses Darlehen belief sich nach Angaben der AG auf 25 Mio. EUR. Nach dem Beschluss sollen der AG nur noch 3,54 Mio. EUR zustehen.
Die Geschehnisse und Vermutungen um die Garbe Logimac AG befinden sich damit in Nachbarschaft zu ALAG und Albis bzw. Rothmann & Cie. Die Anleger werden mithin nicht nur durch das vorbezeichnete Schreiben besonders sensibilisiert sein. Die Vermittler müssen sich auf viele Nachfragen der Anleger einstellen, die sie nicht beantworten können. Denn ob und wie sich die Anleger von den Beteiligungen lösen und was sie ggf. noch realisieren können, können in der Regel nur Spezialisten unter Begutachtung des Prospekts, des Zeichnungsscheins sowie bestimmter Einzelumstände erläutern. Ferner haben die Vermittler in aller Regel ebenso wenig Kenntnis von Vorgängen innerhalb des Fonds wie die Anleger selbst.
Diese für die Anleger unbefriedigende Ausgangssituation führt regelmäßig dazu, dass die Anleger bei Verbraucherschutzkanzleien enden, die standardmäßig die Vermittler in Haftung nehmen. Nicht selten entscheidet dabei die, mitunter von den Anwälten mitgestaltete, Hoffnung über die wirtschaftliche Realität und das Risiko.
Wir raten den Vermittlern zu einer baldigen offenen Begegnung mit den Anlegern und Solidarisierung, auch und besonders in Rechtsfragen. Im Idealfall führt dies zu einer sachgemäßen Kosten-Risiko-Abwägung auch für den Anleger.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.





