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Wider den Förderwahn – Was Kinder wirklich brauchen

08.03.201117:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wider den Förderwahn – Was Kinder wirklich brauchen
Der bekannte Kindertherapeut Wolfgang Bergman, Gründer der Stiftung
Der bekannte Kindertherapeut Wolfgang Bergman, Gründer der Stiftung "Für Kinder"

(openPR) Prominente Wissenschaftler und Medienstars unterstützen Stiftungsinitiative „Für Kinder“

„Kinder brauchen Liebe!“ So einfach und eigentlich selbstverständlich lautet die Botschaft einer neu gegründeten Initiative um den bekannten Kindertherapeuten Wolfgang Bergmann, Hannover.


Gemeinsam mit einigen der international angesehendsten Pädagogen, Kinderpsychologen, Familientherapeuten und Gehirnforschern stemmt sich der Therapeut Bergmann mit seiner Stiftungsinitiative „Für Kinder!“ gegen den grassierenden Trend einer Trennung und Isolierung von Babies und Kleinkindern in überforderten staatlichen Institutionen und gegen die einseitige kognitive Frühförderung der Kinder „auf der Überholspur“.

In einer Video-Botschaft aus dem Hospiz wendet sich der schwer erkrankte Kindertherapeut an Politik und Gesellschaft: „Die Kinder sind das größte Glücksversprechen, das wir auf Erden haben. Das Urvertrauen der Kinder hört nie auf … So wird in unserer Gesellschaft die Grundlage gelegt für Mitgefühl, Feingefühl, Ethik …“

In einem Interview mit dem Magazin STERN (10/2011) richtet er einen leidenschaftlichen Appell an die Eltern: „Hört auf, Eure Kinder perfekt haben zu wollen! … Ich sage den Eltern ganz klar: Entweder Sie lieben ihre Tochter, oder Sie wollen ein perfektes Kind. Beides zusammen geht nicht!“ Und: „Wir brauchen nicht mehr Disziplin und Gehorsam sondern sehr viel mehr Liebe. Das einzig Sinnstiftende, was wir haben, geht immer mehr verloren.“

Ein Kind brauche die hohe Verlässlichkeit der Gefühlszuversicht in der Familie. Dann erst greife es nach den anderen Dingen des Lebens. So lerne es Bindung, Bildung und so lerne es Ethik

Der Verlust von Nähe und tiefer emotionaler Bindung an die Eltern führe zum genauen Gegenteil dessen, was Politik und Gesellschaft mit immer neuen Ideen zum Turbo-Lernen im Kleinkindalter zu erreichen versuchten: Kinder würden auf diese Weise nicht nur emotional verkrüppelt sondern auch unfähiger zu lernen, sich kreativ zu entfalten und sich in der Welt zurecht zu finden. Schon heute seinen auch die wissenschaftlichen Befunde eindeutig: Auf Leistung getrimmte Kinder seien am Ende nicht nur bindungsunfähiger sondern auch dümmer.

Die Stiftung unterstützt unter anderem das ebenfalls neu gegründete Institut für Bindungswissenschaften, in dem sich renommierte Forscher aus allen Teilen der Welt zusammengefunden haben.

Dem Kuratorium der Stiftungsinitiative „Für Kinder“ gehören Therapeuten und Bestseller-Autoren an wie Prof. Gordon Neufeld und Steve Biddulph neben dem Neurobiologen und Erziehungswissenschaftler Prof. Ralph Dawirs und bekannten Fernseh-Stars wie Baraba Wussow oder Franziska Reichenbacher.

Für Spender und Sponsoren, die sich an der Finanzierung der Stiftungs-Aufgaben beteiligen wollen, wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Stiftungsinitiative "Für Kinder" - SK Stade Altes Land, Konto 1210 0138 17, BLZ 241 510 05


Für die Presse
Das zitierte Video finden Sie auf YouTube unter
http://www.youtube.com/watch?v=2KwJtp8We8I
Die Ausgabe des STERN mit dem Interview von Arno Luik mit Wolfgang Bergmann im Hospiz Misburg: Nr. 10 vom 03.03.2011.
Informationen zur Stiftung und zu den Mitgliedern des Kuratoriums auf
http://www.fuerkinder.org (im Aufbau)
zum Institut für Bindungswissenschaften:
http://www.institut-bindung.de
Hochauflösende Fotos und Video-Kopien auf Anfrage (s. Pressekontakt)

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