(openPR) 30. September 2003 - Anlaesslich des Endes der Uebergangsfrist fuer die eingeschraenkte Umsetzung der Verpackungsverordnung erklaeren Ulrike Mehl, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Antje Vogel-Sperl, zustaendige Berichterstatterin der Fraktion Buendnis 90/Die Gruenen, und Gerd Bollmann, zustaendiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion:
Das Pfand zeigt Wirkung. Zwischen Dezember 2002 und Juni 2003 hat sich der Anteil an Mehrwegverpackungen um rund neun Prozent erhoeht. Damit liegt die Mehrwegquote bei rund 59,2 Prozent. Morgen, am 1. Oktober 2003, endet die Uebergangsfrist zur eingeschraenkten Umsetzung der Pfandpflicht. Danach muessen Haendler bundesweit alle gebrauchten Einwegverpackungen gleicher Art, Form und Groesse zuruecknehmen, die sie selbst im Sortiment fuehren. Das heisst: Eine Dose, die in Muenchen gekauft wurde, kann zum Beispiel in Berlin und umgekehrt zurueckgegeben werden.
Jetzt ist der Handel am Zug, fuer eine verbraucherfreundlichere Ruecknahme bepfandeter Einwegverpackungen zu sorgen. Geeignete Ruecknahmesysteme werden laengst auf dem Markt angeboten und stehen bereit. Der Handel muss endlich seine Verweigerungshaltung aufgeben und sich auf dem Markt der Systemanbieter Partner auswaehlen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten zu Recht eine verbraucherfreundliche Umsetzung der Pfandpflicht.
Es ist nicht hinzunehmen, dass Teile des Handels nach wie vor das geltende Recht ignorieren und damit auf ein Scheitern der Pfandpflicht bei der Europaeischen Kommission spekulieren.



