(openPR) Die geplante Ansiedlung der Firma Koch am Fürstenauer Weg macht Bewohnern der benachbarten Stadtteile Eversburg und Haste Sorgen. Sie befürchten massive Lärmprobleme durch die Zunahme des LKW-Verkehrs. Die Grünen erwarten von der Verwaltung deswegen ein schlüssiges Verkehrskonzept. "Koch bringt natürlich viel LKW-Verkehr mit sich. Das ist schließlich Zweck eines Logistikunternehmens. Für uns ist aber noch nicht geklärt, wie dieser Verkehr organisiert werden soll. Das muss die Verwaltung nun beantworten", fordern der Grünen-Verkehrspolitiker Jens Meier und der umweltpolitische Sprecher Volker Bajus.
Optimal wäre ein überregionaler Verkehrsabfluss über die B68 nach Norden. Aber der Schwerlastverkehr suche sich seine Wege auch selber, was den Grünen Sorgen macht. Dies müsse durch ein entsprechendes Konzept vermieden werden. "Es kann nicht sein, dass noch mehr LKWs durch die Innenstadt fahren. Auch der Verkehr durch Eversburg über die Brückenstraße und die Klöcknerstraße ist für die dortige Wohnsiedlung eine erhebliche Lärmbelastung," befürchtet Bajus. Gleiches gelte für Haste in Bezug auf den Betrieb am Standort selber.
Die Grünen können sich verschiedene Maßnahmen vorstellen: Am Standort seien vor allem Lärmschutzbauten denkbar. Für den LKW-Verkehr in Richtung Westen könnte ein Abbiegeverbot am Fürstenauer Weg hilfreich sein. Geprüft werden müsse auch, ob nicht alternativ zur Brückenstraße eine Verkehrsführung durch die Winkelhausenkaserne zweckmäßig sei. "Wir unterstützen eine entsprechende Klärung und begrüßen politische Initiativen aus der Bürgerschaft und aus den anderen Ratsfraktionen. Jetzt muss die Verwaltung uns was vorlegen", so Meier.
Die Grünen verweisen darauf, dass der Bebauungsplan unter der Überschrift "Güterverkehrszentrum" fast zwanzig Jahre alt ist. Seitdem habe sich viel verändert und die Politik könne nun nicht einfach im Alleingang umsetzen, was damals an Flächenpolitik beschlossen wurde. "Wir müssen auch für diese Maßnahme neues Vertrauen schaffen. Das geht nur mit kompetenten Konzepten in einer für den Bürger nachvollziehbaren öffentlichen Diskussion", so die Grünen abschließend.













