openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Zwei Tibeter aus Kanlho, einer ein Jugendlicher, zu harten Strafen verurteilt

17.02.201108:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Zwei Tibeter aus Kanlho, einer ein Jugendlicher, zu harten Strafen verurteilt
Urteilsspruch in einem Mittleren Volksgericht
Urteilsspruch in einem Mittleren Volksgericht

(openPR) verurteilte zwei Tibeter – einer davon ein Jugendlicher – wegen ihrer gegen die Regierung gerichteten Proteste zu Haftstrafen verschiedener Länge.

Dies teilte der im Exil lebende Dolkar Kyab, der Kontakte zu der Region hat, dem Sender Voice of Tibet mit.

Der 16jährige Thupten Dhargye wurde zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er am 14. November 2010 zusammen mit seinem Freund Dorpel, 15, im Bezirk Machu antichinesische Parolen und „Freiheit für Tibet“ gerufen hatte. „Lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama“ riefen sie, ehe sie von den Sicherheitskräften festgenommen wurden. Dorpel wurde in der Untersuchungshaft so heftig gefoltert, daß seine Gesundheit schwer geschädigt wurde. Das Gericht überließ ihn seinen Angehörigen, ohne ihn zu verurteilen. Diese hatten keine Ahnung von der Festnahme ihres Sohnes gehabt.

Dolkar Kyab fügte hinzu, das Mittlere Volksgericht von Kanlho habe das Urteil gefällt, ohne sich an das für Jugendliche per Gesetz im Strafprozess vorgeschriebene Verfahren zu halten. „Dem Gesetz zuwider bekamen Thuptens Angehörige kein einziges Dokument, keinen Haftbefehl, nichts zu sehen. Sie durften ihn auch nicht in der Untersuchungshaft besuchen oder bei der Verhandlung dabei sein“, sagte Kyab.

Indessen verurteilte dasselbe Gericht am 26. November 2010 einen weiteren Tibeter, den 38jährigen Goshul Lobsang, wegen seiner angeblichen Beteiligung an den antichinesischen Protestaktionen von 2008 zu elf Jahren Gefängnis. Goshul, der aus einer armen Familie kommt, eine Frau und einen 9jährigen Sohn hat, wurde am 10. September 2010 festgenommen.

Quelle Phayul, www.phayul.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 511349
 696

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Zwei Tibeter aus Kanlho, einer ein Jugendlicher, zu harten Strafen verurteilt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IGFM München

Bild: Behörden schicken durch Folterung schwer gesundheitsgeschädigte Tibeter nach Hause
Behörden schicken durch Folterung schwer gesundheitsgeschädigte Tibeter nach Hause
Im März 2012 veranstalteten Tibeter im Bezirk Gepa Sumdo oder Ba (chin. Tongde) in der TAP Tsolho (chin. Hainan), Provinz Qinghai, eine Protestaktion gegen die Politik Chinas in Tibet. Um diese friedliche Demonstration abzubrechen, warf die Polizei einen Sprengkörper in die Menge (1). Viele Tibeter trugen so schwere Verletzungen davon, daß sie in das nächste Krankenhaus gebracht werden mußten. Jüngste Berichte lassen darauf schließen, daß einige der Opfer inzwischen nach Hause geschickt wurden, weil sich ihr Gesundheitszustand drastisch vers…
Bild: Vier tibetische Umweltaktivisten in Tawu festgenommen, Bevölkerung schikaniert
Vier tibetische Umweltaktivisten in Tawu festgenommen, Bevölkerung schikaniert
Vier tibetische Umweltaktivisten, alles Mitglieder der „Umweltschutzorganisation Tawu“ wurden Mitte Februar von dem Public Security Bureau des Bezirks Tawu (chin. Luohuo), TAP Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, festgenommen. Die PSB-Beamten nahmen Lumbu aus dem Dorf Chagya, Dakpa aus dem Dorf Khucha, Dawa aus dem Dorf Yulu und eine namentlich nicht genannte Person aus dem Dorf Loru fest und vernahmen sie. Einige Tibeter aus den Dörfern des Bezirks Tawu schlossen sich 2011 informell zu der Umweltschutz-Organisation von Tawu zusammen. Die…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Demontage von Satellitenschüsseln in Gansu - Tibeter können keine ausländischem Sendungen mehr empfangen
Demontage von Satellitenschüsseln in Gansu - Tibeter können keine ausländischem Sendungen mehr empfangen
Quellen zufolge haben die chinesischen Behörden in den vorwiegend von Tibetern bewohnten Gegenden in der Provinz Gansu mit der Demontage von Satellitenschüsseln begonnen. Dadurch soll ihnen zufolge der Zugang zu ausländischen Medien unmöglich gemacht werden. Wie eine tibetische Kontaktperson aus der Gegend um Labrang in Kanlho unter der Bedingung der …
Bild: Vier tibetische Mönche des Klosters Bora festgenommen - Polizei nimmt vier Laien fest und fahndet nach 21
Vier tibetische Mönche des Klosters Bora festgenommen - Polizei nimmt vier Laien fest und fahndet nach 21
… auch verlangt, „persönliche Erklärungen“ abzugeben, daß sie einen „Fehler“ begangen hätten, den sie in Zukunft nicht wiederholen würden. Polizei in Nyagrong nimmt vier Tibeter wegen Protestaktionen fest und fahndet nach 21 anderen: Die Behörden fahnden nach 21 Tibetern, die bei den jüngsten anti-chinesischen Demonstrationen in vorderster Reihe standen. Vier …
Bild: Chinesische Behörden versprechen hohe Belohnungen für Hinweise auf potentielle „Selbstverbrenner“
Chinesische Behörden versprechen hohe Belohnungen für Hinweise auf potentielle „Selbstverbrenner“
Die chinesische Polizei animiert die Tibeter, sie über Personen zu informieren, die vorhaben sich zu verbrennen. Die chinesischen Behörden in der unruhigen Provinz Gansu bieten denjenigen eine großzügige Belohnung, die sie über „Planung von Selbstverbrennungsprotesten oder der Anstiftung dazu“ informieren, wobei sie sich verpflichten, die Sicherheit …
Bild: Quasi-totale Nachrichtensperre nach einer Reihe von Selbstverbrennungen in Kanlho in Osttibet
Quasi-totale Nachrichtensperre nach einer Reihe von Selbstverbrennungen in Kanlho in Osttibet
In der TAP Kanlho (chin. Gannan), Präfaktur Gansu, wo sich vergangenen Monat sieben Tibeter verbrannten, hat die Regierung eine fast komplette Nachrichtensperre verhängt. Die Lokalbehörden griffen gegen Internet und Mobilfunk hart durch, sie erließen ein unbefristetes Verbot für den Verkauf von mobilen SIM-Karten in drei bekannten Läden im Bezirk Sangchu …
Bild: Zwei Schülerinnen der Tibetischen Mittelschule von Kanlho von der Schule verwiesen
Zwei Schülerinnen der Tibetischen Mittelschule von Kanlho von der Schule verwiesen
… 2009 gingen die Schüler der Tibetischen Mittelschule von Kanlho im Bezirk Sangchu auf die Straße, um dagegen zu protestieren, daß die Schulbehörden die für die Tibeter reservierten Plätze für weiterführende Studien an chinesische Studenten vergeben. Ihr Protest war völlig gewaltlos und friedlich. Ein weiterer Grund für ihren Unmut waren zwei Artikel, …
Bild: China zwingt über 73.700 Nomaden in Osttibet zur festen NiederlassungBild: China zwingt über 73.700 Nomaden in Osttibet zur festen Niederlassung
China zwingt über 73.700 Nomaden in Osttibet zur festen Niederlassung
… sollen bis 2010 neunundachtzig Prozent der tibetischen Bauern und Viehhirten in festen Behausungen wohnen können. In der Xinhua-Nachricht ist jedoch keine Rede davon, ob die Tibeter bei diesen Plänen zur Veränderung ihrer traditionellen Lebensweise auch ein Wort mitzureden hatten. China sagt, die feste Ansiedelung der nomadisierenden Tibeter in den Provinzen …
Bild: Tibetischer Nomade wegen Demonstration von 2008 in Machu festgenommen
Tibetischer Nomade wegen Demonstration von 2008 in Machu festgenommen
… Gannan), Provinz Gansu, festgenommen. Während er im Restaurant saß, fuhren plötzlich vier Polizeifahrzeuge vor, um ihn festzunehmen. Am 20. Juni begaben sich dann über zehn ortsansässige Tibeter zu der Bezirksverwaltung vorstellig, um sich nach dem Verbleib von Shonu zu erkundigen. Aber nur fünf Personen wurden hereingelassen, sie bekamen zu hören, der …
Bild: Chinesische Behörden in Machu in Gansu schließen zwei tibetische SchulenBild: Chinesische Behörden in Machu in Gansu schließen zwei tibetische Schulen
Chinesische Behörden in Machu in Gansu schließen zwei tibetische Schulen
… Kanlho, Provinz Gansu, wurden von den Behörden zur Schließung gezwungen, weil sie ein Fortbildungsseminar in tibetischer Sprache abhalten wollten. Dolkar Kyap, ein im Exil lebender Tibeter, der in Kontakt zu der Region steht, berichtete dem Radiosender Voice of Tibet, die chinesischen Behörden hätten eine Mittelschule (tib. lobding) und eine Grundschule …
Bild: Tibetische Schüler in Machu protestieren trotz scharfer Sicherheitsmaßnahmen, zahlreiche Festnahmen
Tibetische Schüler in Machu protestieren trotz scharfer Sicherheitsmaßnahmen, zahlreiche Festnahmen
… Mittelschule in Machu (chin. Maqu) auf den Straßen in der Nähe der Kreisverwaltung“, verlautet aus einer dortigen Quelle. „Bald schlossen sich ihnen 500 bis 600 andere Tibeter an“. „Sie skandierten Parolen über den Mangel an Freiheit und forderten Unabhängigkeit für Tibet“, fügte er hinzu. Die Protestler wurden bald von Sicherheitskräften umzingelt, die …
Bild: Bilder von einer größeren Protestaktion tibetischer Schüler und Studenten in Amdo
Bilder von einer größeren Protestaktion tibetischer Schüler und Studenten in Amdo
… des Dalai Lama demonstrierten: Siehe http://www.tibetcustom.com/article.php/20090507174656652. Diese Aufnahmen entstanden, kurz bevor die bewaffnete Polizei anrückte, um die Schüler zurückzudrängen. Zwei regimetreue Tibeter, Yedor und Yeshe Dorjee, hatten diffamierende Artikel über Seine Heiligkeit, den Dalai Lama, unter dem Titel „Über die Lügen und …
Sie lesen gerade: Zwei Tibeter aus Kanlho, einer ein Jugendlicher, zu harten Strafen verurteilt