openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Der doppelte Druck: Stress schädigt die Zähne

11.02.201117:37 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Forscher der Universität Zürich untersuchten für diese Studie rund 50 Medizinstudenten. Die eine Hälfte der Probanden standen dabei kurz vor den entscheidenden Examensprüfungen, während die andere Gruppe den ganz normalen akademischen Alltag zu bewältigen hatte. Überprüft wurde die Veränderung der Mundgesundheit über einen Zeitraum von gut einem Monat. Das Ergebnis ist deutlich: Alle Probanden, die unter dem Druck der anstehenden Prüfungen standen, hatten nach vier Wochen eine signifikant schlechtere Mund- und Zahngesundheit. Ein Viertel dieser Gruppe litt in der Folge sogar an stark entzündetem Zahnfleisch. Demgegenüber wurde bei Gruppe, die unter keinerlei Prüfungsstress zu leiden hatte so gut wie keine Veränderung hinsichtlich der Gesundheit der Zähne festgestellt.



"Das ist ein absolut bekanntes Phänomen", so Carsten Öztan von der Zahnklinik Ost, behandelnder Zahnarzt in Berlin-Adlershof.
"Das Zähneknirschen, in der Fachsprache auch als Bruxismus bezeichnet, ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Ob beruflicher oder emotionaler Stress - der Mensch muss den aufgestauten Druck kompensieren. Dies geschieht auch über das Zusammenpressen und Mahlen mit den Zähnen, vor allem während der Schlafphase in der Nacht", so der Zahnarzt aus Berlin Adlershof (http://www.zahnklinik-ost.de).
"Die Folgen für die Zahngesundheit und auch die allgemeine Gesundheit können unter Umständen frappierend sein. Neben Verspannungen im Mund- und Kieferbereich kann das stete Aufeinanderpressen der Zahnreihen unter großem Druck zu einer Abrasion der Zähne führen, den Zahnschmelz irreversibel schädigen und auch Zahnfleischentzündungen hervorrufen kann."

Da sich das Zähneknirschen in den meisten Fällen unbewusst und unbemerkt im Schlaf abspielt, ist das Risiko diese Belastung nicht festzustellen natürlich hoch. Meist verspüren die Betroffenen Verspannungen im Kiefer- oder Nackenbereich am nächsten Morgen, aber auch Rücken- und Kopfschmerzen sind keine Seltenheit. Der Zahnmediziner der Zahnklinik in Berlin (http://www.zahnklinik-ost.de) empfiehlt daher jedem, der derartige Symptome nach dem Aufstehen bemerkt oder darauf aufmerksam gemacht wird, einen Zahnspezialisten aufzusuchen.
"Es existieren heute verschiedene therapeutische Ansätze und Verfahren um Bruxismus zu behandeln. Nicht nur allein die Zahngesundheit (http://www.zahnklinik-ost.de) der Betroffenen wird sich für eine schnelle Behandlung bedanken", ist sich der Zahnmediziner sicher.

Weitere Statistiken belegen, dass gut jeder Fünfte in der Nacht mit den Zähnen knirscht. Eine besonders große Gruppe stellen dabei Frauen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren dar. Auch hier ist wohl die doppelte Belastung von Beruf und Familie ursächlich für die besondere Disposition zu vermuten.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 509823
 134

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Der doppelte Druck: Stress schädigt die Zähne“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Zahnklinik Ost

Milchzahnkaries ist gefährlich
Milchzahnkaries ist gefährlich
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege führt alle fünf Jahre Untersuchungen zur Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen durch. Die aktuellen Zahlen verheißen nichts gutes. Zwar hat sich die zahnmedizinische Versorgung immer weiter verbessert, aber dennoch haben rund 46 Prozent aller Kinder im Grundschulalter Karies. Selbst Untersuchungen im Kindergarten zeigen, dass bereits einige Kleinkinder Löcher in den Zähnen haben. Wer glaubt, dass Milchzahnkaries nicht so schlimm sei, schließlich fallen die Milchzähne so oder so irgen…
Zähneputzen allein reicht nicht
Zähneputzen allein reicht nicht
Der Kreislauf der Entstehung von Zahnkrankheiten beginnt beim Essen. Denn danach kommt es zur Ablagerung auf den Zähnen. Auf diesen Ablagerungen siedeln sich dann Bakterien an, die per se zur ganz normalen Besiedelung im Mund gehören. Werden diese Ablagerungen allerdings nicht beseitigt, entstehen immer neue Bakterienschichten und dies wird dann letztendlich zum Problem. Wer beispielsweise glaubt, die Verwendung von Mundspülungen ersetzt das Benutzen der Zahnbürste liegt falsch. Denn Mundspülungen greifen beispielsweise nur die oberste Ablage…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Stress, Migräne, Tinnitus, Schlafstörungen – eine Vermessung des Kiefergelenks kann Abhilfe schaffenBild: Stress, Migräne, Tinnitus, Schlafstörungen – eine Vermessung des Kiefergelenks kann Abhilfe schaffen
Stress, Migräne, Tinnitus, Schlafstörungen – eine Vermessung des Kiefergelenks kann Abhilfe schaffen
Stress ist in unserer hektischen Zeit allgegenwärtig geworden und geht oft mit Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Verspannungen oder Schlafstörungen einher. In diesem Zusammenhang wurde der zentralen Rolle des Kiefergelenks leider bislang zu wenig Beachtung geschenkt: eine falsche Biss-Lage kann unterschiedlichste Beschwerden wie Rücken-, Nacken-, …
Bild: Auf die Zähne beißen? - Warum Stress zu Kieferproblemen führtBild: Auf die Zähne beißen? - Warum Stress zu Kieferproblemen führt
Auf die Zähne beißen? - Warum Stress zu Kieferproblemen führt
Mülheim an der Ruhr im Januar 2014. Immer mehr Menschen leiden aufgrund von Stress unter Müdigkeit, Verspannungen oder sogar psychischen Erkrankungen wie Burn-out. Was viele jedoch nicht wissen: Stress wirkt sich auch auf unseren Kiefer aus. „Bei dem als Bruxismus oder Knirschen bekannten Phänomen beißen Betroffene ihre Zähne entweder sehr fest zusammen …
Bild: Was hat es mit dem Zähneknirschen im Schlaf auf sich, und wie gefährlich ist es?Bild: Was hat es mit dem Zähneknirschen im Schlaf auf sich, und wie gefährlich ist es?
Was hat es mit dem Zähneknirschen im Schlaf auf sich, und wie gefährlich ist es?
… Behandlungsmethoden wie einer Aufbissschiene helfen. Ursachen für nächtliches Zähneknirschen Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Bruxismus führen können. Dazu zählen unter anderem emotionaler Stress, Angst- und Schlafstörungen wie beispielsweise Insomnie. Auch genetische Faktoren und eine Störung in der Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn können …
Fünf Mythen zum Thema Zähneknirschen - Von Universalschienen, Kieferknacken und Co.
Fünf Mythen zum Thema Zähneknirschen - Von Universalschienen, Kieferknacken und Co.
… Kieferknacken ernst zu nehmen und einen Spezialisten aufzusuchen. Mythos 4: „Je schlimmer der Traum, desto schlimmer das Knirschen“ Psychische Belastungen verarbeitet der Körper in der Nacht. Stress führt dabei zu unruhigen Nächten – dem sprichwörtlichen Drehen von einer Seite auf die andere. „Druck im Berufsleben, Stress in der Partnerschaft oder auch …
Abreibung für die Zähne - Stress löst häufig nächtliches Knirschen aus
Abreibung für die Zähne - Stress löst häufig nächtliches Knirschen aus
… einzuleiten. Ursachen für das Problem gibt es viele. „Zum Teil liegt es an Fehlstellungen im Kaubereich. Ein Großteil der Patienten leidet hingegen unter beruflichem oder privatem Stress und findet nur wenig Möglichkeiten, sich zu entspannen“, weiß Dr. Marcus Parschau, Zahnarzt und geprüfter Experte für Implantologie (DGOI) aus Buchholz i. d. N. Zähne unter …
Folgen von Sorgen für die Zähne
Folgen von Sorgen für die Zähne
… eine Entzündung des Zahnfleisches kann ihre Ursache im Zähneknirschen haben. Eine offizielle Studie der Uni Zürich hat nun belegt, wie sehr und wie schnell sich psychischer Stress auswirkt: Es wurden Studenten untersucht, von denen die eine Hälfte mitten im Examensstress stand, die andere Hälfte nur den ganz normalen Uni-Alltag zu absolvieren hatte. …
Bild: Sicher sprechen mit gesundem Biss - GZFA über Zähne und ArtikulationBild: Sicher sprechen mit gesundem Biss - GZFA über Zähne und Artikulation
Sicher sprechen mit gesundem Biss - GZFA über Zähne und Artikulation
… die für den öffentlichen Auftritt eine große Scheu überwinden müssen. Wer dann noch von Handicaps in seiner Artikulationsfähigkeit betroffen ist, muss mit zusätzlichem Stress jonglieren. Sprechen – ein vielschichtiger Akt Zu den Sprechorganen gehören die Zentren im Gehirn, der Atmungsapparat sowie der Stimm- und Artikulationsapparat. Allein für die Artikulation …
Heilsame Funktionstherapie für zähneknirschende Patienten: Wende zum Guten am Stresspunkt Zahn
Heilsame Funktionstherapie für zähneknirschende Patienten: Wende zum Guten am Stresspunkt Zahn
… Dunkelziffer auszugehen. Häufig trifft es Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, darunter mit bis zu 80 Prozent auffallend viele Frauen. Zähneknirschen und die Warnsignale Jeder kennt Stress: In Phasen wie ein siegessicherer Sprint, wenn man für einen Erfolg nochmals Energie mobilisiert. Oder im endlosen Stress-Marathon, wenn sich Überbelastung und Druck …
Zähneknirschen: Nachts beißt die Seele zu
Zähneknirschen: Nachts beißt die Seele zu
… Mindestens 18 Millionen Deutsche sind davon betroffen. In 90 Prozent aller Fälle ist die Psyche der heimliche Zahnkiller und schlägt nachts gnadenlos zurück. Verbissene Konzentration und Stress zeigen ungeahnte Folgen. Der Schläfer fängt unbewußt an, mit den Zähnen zu knirschen oder er presst sie fest zusammen. Am häufigsten kauen die 20- bis 40jährigen …
Stress lass nach - Zahngesundheit leidet maßgeblich unter Stressfaktoren
Stress lass nach - Zahngesundheit leidet maßgeblich unter Stressfaktoren
Hannover im Juli 2011. Im Alltag zählt Stress häufig zum ständigen Begleiter. Termindruck, Doppelbelastung oder Erfolgszwang machen vielen Erwachsenen das Leben schwer. Das strapaziert nicht nur das Nervenkostüm, sondern es können ernst zu nehmende körperliche Erkrankungen wie Herz- und Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Verspannungen oder Schlafstörungen …
Sie lesen gerade: Der doppelte Druck: Stress schädigt die Zähne