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Milchzahnkaries ist gefährlich

12.08.201313:26 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege führt alle fünf Jahre Untersuchungen zur Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen durch. Die aktuellen Zahlen verheißen nichts gutes. Zwar hat sich die zahnmedizinische Versorgung immer weiter verbessert, aber dennoch haben rund 46 Prozent aller Kinder im Grundschulalter Karies. Selbst Untersuchungen im Kindergarten zeigen, dass bereits einige Kleinkinder Löcher in den Zähnen haben. Wer glaubt, dass Milchzahnkaries nicht so schlimm sei, schließlich fallen die Milchzähne so oder so irgendwann aus, irrt gewaltig. Zahnlöcher sind Bakterienherde und unbehandelter Karies kann zu Infektionskrankheiten führen.



Milchzähne möglichst lange erhalten

Wie bei den bleibenden Zähnen ist es auch bei Milchzähnen wichtig, dass diese möglichst lange erhalten bleiben und zwar so lange bis sie auf natürlichem Wege herausfallen, um Platz für die nachrückenden Zähne zu machen. Aus diesem Grund ist es unter Umständen sogar sinnvoll, eine Wurzelbehandlung bei Milchzähnen, natürlich nur wenn medizinisch notwendig, durchzuführen. Ein Ziehen von Milchzähnen im früheren Alter, zum Beispiel wenn das Kind zwei Jahre alt ist, kann das Sprechen und Schlucken erschweren. Auch die Kaufunktion wird beeinträchtigt und der Durchbruch der bleibenden Zähne kann sich verzögern. Ist der kariesbehaftete Zahn nicht mehr zu retten, muss natürlich eine Ziehung stattfinden. Dies bringt Nachteile mit sich. Denn Milchzähne wandern, wenn zwischen ihnen Lücken sind und die nachfolgenden Zähne haben zu wenig Platz. Unter Umständen ist der zu überbrückende Zeitraum recht groß. Dann bei manchen kommen die bleibenden Zähne erst im Alter von 12 oder 13 Jahren und die Milchzähne haben genügend Zeit sich ungünstig zu verschieben oder gar nicht aus dem Kiefer herauszuwachsen. Doch nicht nur Karies lässt Lücken im Gebiss entstehen, häufig sind bei Kindern auch Zahnunfälle die Ursache dafür. "Hierfür stehen für Kinder die gleichen Möglichkeiten wie bei Erwachsenen zur Verfügung. Auch die einzelnen Behandlungsschritte sind identisch", sagt Carsten Öztan von der Zahnklinik Berlin (http://www.zahnklinik-ost.de). Hierzu können Kinderprothesen, die allerdings wegen des Wachstums ständig neu angefertigt werden und eine Dehnschraube haben müssen, Platzhalter zum Offenhalten der Lücke oder sogar Kronen zum Einsatz kommen (http://www.zahnklinik-ost.de/aktuelles/artikel-lesen.html?tx_ttnews[tt_news]=68). Ganz gleich also, ob Milchzähne durch Unfälle oder kariesbedingt verloren gehen, in der modernen Zahnmedizin stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung, um auch bei Kindern für eine gute Mundgesundheit zu sorgen und somit Spätfolgen im Erwachsenenalter zu vermeiden.

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