openPR Recherche & Suche
Presseinformation

E-Government zwischen Wirtschaft und Verwaltung

10.02.201111:32 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Eine Flut an komplizierten Formularen, unpassende Öffnungszeiten und häufig mehrfache Wechsel der Ansprechpartner machen Behördengänge für viele Bürger zum Ärgernis. Für Unternehmen ist es noch zeitaufwendiger, nervenaufreibender und vor allem kostspieliger, ihren fast 10 000 gesetzlich festgeschriebenen Informationspflichten gegenüber der Ver-waltung nachzukommen. Bürokratiekosten in Höhe von 47 Milliarden Euro entstehen deutschen Unternehmen jährlich.

Verbesserungen für alle Beteiligten verspricht der Einsatz digitaler Informations- und Kommunikationstechnik. E-Government hilft Wirtschaft und Verwaltung, Behördengänge zu beschleunigen und effizienter zu machen. Das Bundes-ministerium des Inneren hat ein interdisziplinäres Projekt gestartet, um zukunftsweisende Formen der elektronischen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu entwickeln. Das Fraunhofer IAO verfügt über umfangreiche Kompetenzen und Methodenwissen im Bereich E-Government, die in das Projekt einfließen.

Ziel des Projekts ist es, mittels Prozessketten Verwaltungsvorgänge zu verbessern und medienbruchfrei zu gestalten. So möchte das Projektteam aus Forschung, Wirtschaft, Verwaltung und juristischer Begleitung einen Paradigmenwechsel bei der Erfüllung von Informations- und Meldepflichten gegenüber der öffentlichen Hand herbeiführen.

Um den Datenaustausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu vereinfachen, sollen Unternehmen zukünftig nur jene Daten übermitteln, die zur Erfüllung der jeweiligen konkreten Berichts- oder Meldepflicht tatsächlich benötigt werden.

Dies bedeutet, dass Behörden auf zentrale Datenbestände verzichten müssen. Die im Projekt entwickelten Methoden und Architekturen werden in bestehende Systeme einbezogen und zur freien Nachnutzung zur Verfügung gestellt.

Das Fraunhofer IAO ist federführend verantwortlich für das Arbeitspaket »Methoden zur Gestaltung und Umsetzung von Prozessketten«. Besonders wichtig sind dabei Prozessbibliotheken und -landkarten sowie der von der Öffentlichkeit nutzbare »Methodenleitfaden Online«. Einzelne Module des Methodenleitfadens richten sich an Entscheider und Experten, die an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung wirken. Sie unterstützen diese in ihren fachlichen, IT-architektonischen, sicherheitstechnischen, wirtschaftlichen und juristischen Analyse- und Gestaltungsaufgaben.

Außerdem bringt das Fraunhofer IAO über das Innovationsnetzwerk »Bank und Zukunft« umfangreiche Prozessexpertise zum Bereich Finanzdienstleistungen sowie Kontakte zu Wirtschaftsverbänden und -unternehmen in das Projekt ein.

Weitere Informationen zu Prozessketten finden Sie unter:
http://blog.iao.fraunhofer.de/home/360-prozessketten.html

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.iao.fraunhofer.de/ua/690.html

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 509183
 126

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „E-Government zwischen Wirtschaft und Verwaltung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Fraunhofer IAO

Digitales Lieferzonen-Management in Stuttgart
Digitales Lieferzonen-Management in Stuttgart
In der vielbefahrenen Stadt Stuttgart sind Ladeflächen für Lieferfahrzeuge häufig von anderen Verkehrsteilnehmenden belegt. Daher halten die Lieferdienstleister häufig in zweiter Reihe oder auf Geh- und Radwegen. Zur Verbesserung dieser Situation konzipiert die Landeshauptstadt gemeinsam mit dem IAT der Universität Stuttgart und Parkunload® eine App mit Echtzeitdaten. In der schwäbischen Landeshauptstadt nimmt der Lieferverkehr einen hohen und ansteigenden Anteil des gesamten Verkehrsaufkommens ein. Dementsprechend hoch ist auch der Bedarf a…
Kommunale Daten für zukunftsorientierte Stadtentwicklung
Kommunale Daten für zukunftsorientierte Stadtentwicklung
Handlungsleitfaden des Fraunhofer IAO bietet Orientierungshilfe für den Umgang mit kommunalen Daten Welche Daten liegen kommunalen Verwaltungen vor, wie können sie diese organisieren und für ihre Aufgaben gezielt nutzen? Das Fraunhofer IAO hat im kommunalen InnovationsCenter@bw (KIC@bw) die wissenschaftlichen Praxiserfahrungen in einem Handlungsleitfaden gebündelt. Dieser bietet Orientierungswissen und zeigt Anwendungsfelder, Handlungsoptionen sowie Entwicklungsmöglichkeiten auf. Ob durch Verwaltungsdigitalisierung oder die Nutzung von digi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: E-Government: Institut für E-Business GmbH analysiert 66 Prozesse der Schladener VerwaltungBild: E-Government: Institut für E-Business GmbH analysiert 66 Prozesse der Schladener Verwaltung
E-Government: Institut für E-Business GmbH analysiert 66 Prozesse der Schladener Verwaltung
Als „moderner Dienstleister mit Herz“ setzt Andreas Memmert, Samtgemeindebürgermeister Schladen, auf E-Government und beauftragte Prof. Dr. Reza Asghari, der im Fachbereich Recht der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel lehrt und ausgewiesener Experte für E-Government (elektronische Verwaltung) ist, mit der Analyse und Optimierung der Verwaltungsabläufe …
Bild: Forschen für die Verwaltung von morgen - Forschungsprojekte der Hochschule Harz auf der KOMCOM Ost präsentiert
Forschen für die Verwaltung von morgen - Forschungsprojekte der Hochschule Harz auf der KOMCOM Ost präsentiert
… hier dem interessierten Fachpublikum dar. Prof. Dr. Jürgen Stember und Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH) André Göbel präsentierten auf der Messe in Leipzig das Forschungsprojekt „E-Government für Unternehmen“. Gemeinsam mit der Stadt Halle/Saale haben sie sich zum Ziel gesetzt, eine wettbewerbsfähige Strategie zur Einführung und Erforschung digitaler …
Bild: Erfolgreiche Premiere von „Amt24“ auf der CeBIT 2006Bild: Erfolgreiche Premiere von „Amt24“ auf der CeBIT 2006
Erfolgreiche Premiere von „Amt24“ auf der CeBIT 2006
… Stand der Zukunftsagentur Brandenburg präsentierte Gemeinschaftsauftritt belegte eindrucksvoll die Leistungsstärke von Berliner und Brandenburger Unternehmen im Bereich innovativer E-Government-Lösungen. Präsentiert wurden Neuentwicklungen, die auf der Basis jahrelanger Erfahrungen mit komplexen Aufgabenstellungen für Bund, Länder und Kommunen entstanden …
BVDW gründet Arbeitskreis E-Government
BVDW gründet Arbeitskreis E-Government
Die AK-Leitung übernehmen Harald Felling und Stefan Schopp Düsseldorf/Berlin, 13. Juni 2008. Im Rahmen einer Gründungssitzung in Berlin wurde der neue Arbeitskreis (AK) E-Government im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ins Leben gerufen. Elf Branchenvertreter wählten Harald Felling, ]init[ AG, und Stefan Schopp, Pixelpark AG, zu den AK-Leitern. …
1. E-Government Summit „WissenSchafftWirtschaft“
1. E-Government Summit „WissenSchafftWirtschaft“
Am 11. und 12. Oktober 2007 veranstaltet Amt24 den ersten E-Government Summit “WissenSchafftWirtschaft“ in Berlin. Eingeladen sind Wissenschaftler und Unternehmer, die im Bereich E-Government tätig sind. Ziel des E-Government Summit ist es, Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen nutzbar zu machen. Unter …
BVDW gründet Arbeitskreis E-Government
BVDW gründet Arbeitskreis E-Government
Die AK-Leitung übernehmen Harald Felling und Stefan Schopp Düsseldorf/Berlin, 13. Juni 2008. Im Rahmen einer Gründungssitzung in Berlin wurde der neue Arbeitskreis (AK) E-Government im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ins Leben gerufen. Elf Branchenvertreter wählten Harald Felling, ]init[ AG, und Stefan Schopp, Pixelpark AG, zu den AK-Leitern. …
Bild: Von Government 2.0 bis Prozessoptimierung: Amt24.de mit über 500 Lösungen und Best PracticesBild: Von Government 2.0 bis Prozessoptimierung: Amt24.de mit über 500 Lösungen und Best Practices
Von Government 2.0 bis Prozessoptimierung: Amt24.de mit über 500 Lösungen und Best Practices
Fachportal für E-Government in neuem Design und mit erweiterten Funktionen Amt24.de, das erste Fachportal für E-Government, wurde überarbeitet und steht nun mit deutlich erweitertem Funktionsumfang im Web. Auf der Plattform stellen Unternehmen und Organisationen ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio von der Beratung bis hin zur konkreten Umsetzung …
CeBIT 2006: E-Government Berlin 2006 - Bilanz und Perspektive aus der Sicht von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
CeBIT 2006: E-Government Berlin 2006 - Bilanz und Perspektive aus der Sicht von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
Die Informationstechnik ist in den letzten Jahren zum wichtigsten Mittel für die Modernisierung von Staat, Politik und öffentlicher Verwaltung geworden. Durch „E-Government“ gestalten Bund, Länder und Kommunen seit 2000 ihre internen Abläufe und Beziehungen zu Bürgern und Wirtschaft gänzlich neu. Mit Hilfe von Internet, Intranet und Extranet wurden Plattformen …
E-Government-Studie zeigt: Behörden entwickeln zunehmend eigene E-Government Strategien
E-Government-Studie zeigt: Behörden entwickeln zunehmend eigene E-Government Strategien
Die Hochschule Harz hat zusammen mit der Berner Fachhochschule und der Fachhochschule Kärnten sowie dem IT-Dienstleistungsunternehmen Materna GmbH eine Studie zur Wirkung von E-Government in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Im Herbst 2015 wurden rund 900 Verwaltungen befragt, von denen insgesamt 16 Prozent teilnahmen. Die Ergebnisse …
Zeit für Standards
Zeit für Standards
Kongress der Initiative D21 bietet Plattform für Standardsdiskussion im E-Government. Berlin, 5. November 2009 – E-Government beschränkt sich für den Bürger häufig auf das Ausfüllen eines Formulars oder der Kommunikation per Internet mit einer Behörde. Dass sich dahinter komplexe Abläufe verbergen und diese erst auf der Basis von Standards möglich werden, …
Sie lesen gerade: E-Government zwischen Wirtschaft und Verwaltung