(openPR) Viele Berufstätige fühlen sich heute aufgerieben und jonglieren zwischen fachlichen Anforderungen im Job und familiären wie sozialen Verpflichtungen. Ein effektives Zeit- und Selbstmanagement unterstützt Gehetzte und Gestresste, eigene Prioritäten zu erkennen und Ziele zu realisieren, so dass sie sich nicht in Belanglosigkeiten verzetteln.
Sind Sie sich manchmal schlicht überfordert und wissen nicht, wie sie sämtlichen Lebensrollen als Mitarbeiter, Partner, Elternteil, Vereinsmitglied, Hobbysportler etc. gerecht werden sollen? Zerren zusätzlich noch überhöhte Selbstansprüche an Ihren Nerven, die Ihre Energie rauben und Sie enorm unter Druck setzen? Wenn ja, dann wird es wohl oder übel Zeit für ein besseres Selbstmanagement: Es verringert negativen Stress, reduziert Chaos und steigert die individuelle Lebensqualität!
Der Weg zur effizienteren Nutzung der eigenen Zeit setzt zu allererst ein gesundes Maß an Selbstreflektion voraus. So sollten Sie sich die Frage stellen, welche Ihre persönlichen „Zeitdiebe“ sind. Leiden Sie beispielsweise an übertriebenem Perfektionismus, mangelnder Selbstorganisation oder gar an „Aufschieberitis“? Um Zeit und Energie optimal einsetzen zu können, ist es hilfreich, den eigenen Arbeitsrhythmus zu kennen. Dementsprechend sollte man wissen, wie es um die eigene Leistungskurve bestellt ist und zu welchen Tageszeiten man sich am Besten auf das Wesentliche konzentrieren kann. Außerdem dient eine gute Portion Selbstreflexion dazu, den eigenen Zeittyp zu identifizieren. So können Konfliktquellen der täglichen Zusammenarbeit entschärft werden: Denn dominant-initiative Zeittypen setzen die stetigen und gewissenhaften bisweilen unter starken Druck.
Da Druck häufig nicht nur von außen erzeugt wird, sondern größtenteils aus uns selbst erwächst, sollte man sich klare Ziele stecken. Ansonsten droht Planlosigkeit, was Misserfolge und damit nur allzu leicht Minderwertigkeitsgefühle erzeugen kann. Um diesem Teufelskreis der Ziellosigkeit zu entkommen, sollten die gesteckten Ziele smart – spezifisch, messbar, aktiv beeinflussbar, realistisch und terminiert – formuliert sein. Damit man bei der Umsetzung eigener Ziele nicht behindert wird, sollten Aufgaben möglichst zu Themenblöcken zusammengefasst und systematisch abgearbeitet werden. Um nicht ins Straucheln zu geraten, sollte ihr Tagwerk gedanklich stets in „wichtig“ und „dringlich“ unterteilt und anschließend priorisiert werden. Erst dann entscheidet sich, was man an andere delegieren kann und was erst gar nicht bearbeitet wird. Auch die Scheu, „Nein“ zu sagen, sollte man ablegen. Es kann eben nur gelingen, den konsequenten Ja-Sager hinter sich zu lassen, wenn man sich gegen zusätzliche Verpflichtungen hin und wieder verschließt. Dies macht schließlich gutes Zeit- und Selbstmanagement aus: Zu wissen, in welcher Zeit wie viele Aufgaben in welcher Reihenfolge zumutbar und realisierbar sind.











